FC Bayern siegt deutlich bei Pafos FC in der Champions League

FC Bayern siegt deutlich bei Pafos FC in der Champions League

Der FC Bayern München trat vor etwa 11.000 Zuschauern gegen Pafos FC an und gewann die Partie mit 5:1. Mit diesem Sieg kehrte der Rekordmeister als Tabellenführer der Champions-League-Gruppenphase zufrieden nach München zurück. Trotz der professionellen Herangehensweise des Teams bei angenehmen 25 Grad auf Zypern und in einer beschaulichen Arena in Limassol, fühlte es sich zeitweise an wie ein Testspiel während des Sommertrainingslagers.

Aufgrund der Anforderungen der Champions League konnte Pafos FC das Spiel nicht im eigenen Stelios-Kyriakides-Stadion mit nur 9.400 Plätzen austragen. Stattdessen fand die Begegnung im 65 Kilometer entfernten Alphamega Stadium in Limassol statt, wo 10.700 Zuschauer Platz finden. Während der TV-Übertragung waren die Gesänge von 1.500 FC Bayern-Fans zu hören, während die zypriotischen Anhänger eine Choreografie präsentierten und eine familiäre Atmosphäre schufen.

Interessanterweise war der FC Bayern nicht im kleinsten Stadion der laufenden Champions-League-Saison zu Gast. Diesen Titel hält der norwegische Klub FK Bodø/Glimt mit seinem Aspmyra Stadion, das nur 8.500 Plätze bietet. Bis 2027 plant der Underdog, eine neue Arena mit rund 10.000 Plätzen zu errichten.

Auch Qarabağ Ağdam und Union Saint-Gilloise spielen in Stadien mit weniger als 10.000 Plätzen und weichen, ähnlich wie Pafos, für die Champions League in größere Arenen aus. Union Saint-Gilloise wird noch auf den FC Bayern treffen, jedoch reisen die Belgier für ihr Gastspiel nach München.

Für die restlichen Auswärtsspiele der Champions League wird der FC Bayern nicht mehr in einem kleinen Stadion antreten. Die kommenden Spiele sind gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain, Arsenal und PSV Eindhoven, die alle mindestens 30.000 Plätze in ihren Arenen bieten.

Die Zahlen verdeutlichen jedoch, dass es in der Champions League nicht immer nur um Größe geht. Der neue Modus der Champions League wurde eingeführt, um mehr Teams eine Chance zu geben, die nicht in den Top-Fünf-Ligen Europas spielen. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Teams in großen Arenen spielen.

Natürlich gibt es auch große Stadien: Real Madrid führt die Saison mit etwa 83.000 Plätzen im Bernabéu an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation ändert, wenn der FC Barcelona sein Camp Nou umgebaut hat; dann könnten die Katalanen wieder an der Spitze stehen. Der FC Bayern folgt mit der Allianz Arena (75.000 Plätze) hinter Real Madrid, während Borussia Dortmund (rund 81.000) und AC Mailand (rund 76.000) ebenfalls unter den Top vier sind.

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