FC Bayern trifft auf Hamburger SV – Aufsteiger vor Herausforderung

FC Bayern trifft auf Hamburger SV – Aufsteiger vor Herausforderung

Der FC Bayern München trifft am 3. Spieltag der Bundesliga auf den Hamburger SV. Für den Aufsteiger steht aufgrund einer besorgniserregenden Bilanz vor allem Schadensbegrenzung auf dem Spiel.

München – Nach sieben Jahren Abwesenheit ist der „Dino“ wieder in der Bundesliga. Am 3. Spieltag reist der Hamburger SV zum Auswärtsspiel nach München. Obwohl HSV-Trainer Merlin Polzin betont, dass seine Mannschaft „heiß“ auf das Match gegen den FC Bayern ist, bleibt die Frage, wie viel Respekt die Hanseaten vor dem deutschen Rekordmeister haben.

Der ehemalige HSV-Star Rafael van der Vaart äußerte sich bei ran.de und sagte: „Alles unter fünf Gegentoren wäre aus meiner Sicht gut.“ In den vergangenen Jahren wurden die Hamburger in München regelmäßig deutlich geschlagen. Seit der Saison 2010/11 lauteten die Ergebnisse aus Sicht des HSV in chronologischer Reihenfolge: 0:6, 0:5, 2:9, 1:3, 0:8, 0:5, 0:8 und 0:6. Insgesamt kassierten die Hamburger in diesen acht Auswärtsspielen in München satte 50 Gegentore, was über sechs Gegentoren pro Partie entspricht.

Die Misere des HSV lässt sich schnell erklären: Der Verein hat in den letzten Jahren qualitativ abgebaut und sich zu einem Stammgast im Abstiegskampf entwickelt. Die individuelle Qualität der Spieler nahm ab, und auch auf der Trainerbank konnten Rookies wie Josef Zinnbauer nicht überzeugen. Hinzu kam der Druck auf die HSV-Profis, mit dem sie nur schwer umgehen konnten. Während die Münchner in dieser Zeit als eine der besten Mannschaften der Welt galten, brach die HSV-Abwehr regelmäßig ein. Es fehlten sowohl Mentalität als auch Widerstandskraft.

Nun tritt der Hamburger SV als Aufsteiger in der Allianz Arena an. Die Mannschaft hat Schwächen in der Defensive und ist offensiv noch nicht auf Bundesliga-Niveau, da sie bisher kein Tor erzielt hat. Um aus der Allianz Arena unbeschadet herauszukommen, müssen die Rothosen daher wohl einen Bus im Tor parken.

Rafael van der Vaart weiß, wovon er spricht. Zuletzt gewann der HSV im Jahr 2007 in München mit 2:1, wobei der Niederländer ein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte. Ob sich jedoch 18 Jahre später ein ähnlicher Coup wiederholen lässt, ist stark zu bezweifeln. Vielmehr droht die „Horrorbilanz“ um eine weitere Niederlage reicher zu werden.

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