FC Bayern trifft auf SC Freiburg: Meisterschaftsentscheidung naht
Der FC Bayern München steht sechs Spieltage vor Saisonende vor einer Auswärtsbegegnung gegen den SC Freiburg. Während der Rekordmeister bereits auf die Champions League fokussiert ist, bleibt er dennoch auf der Hut.
Um 15:12 Uhr wurde bekannt, dass die Münchner möglicherweise einen neuen Rekord aufstellen könnten. Wenn sie fünf Tore erzielen, würden sie die Bestmarke von 101 Treffern in einer Saison egalisieren, die seit der Spielzeit 1971/1972 besteht.
Um 15:06 Uhr verriet Freiburgs Trainer Julian Schuster einen Teil seiner Strategie: „Wir wollen die Bayern hoch stören.“ Er wollte jedoch nicht zu viel verraten, um die Münchner zu überraschen. Schuster plant, die „kleinen Fenster, die die Bayern in ihren Spielen immer wieder anbieten, in denen man zu Torchancen kommen kann“, zu nutzen.
Um 15:02 Uhr äußerte Schuster, dass er die großen Favoriten ärgern möchte, wobei der Spieler Suzuki eine Schlüsselrolle spielen könnte. „Er bewegt sich in den Zwischenräumen sehr gut“, lobte der Trainer bei Sky.
Um 14:51 Uhr wurde deutlich, dass die Münchner als Favoriten ins Spiel gehen, was nicht zuletzt an der Historie liegt. Die letzte Liga-Niederlage gegen die Breisgauer datiert aus Mai 2015, als das Spiel 1:2 endete. In den letzten neun Auswärtsspielen erzielte der FCB sechs Siege und drei Unentschieden.
Um 14:43 Uhr gab es positive Nachrichten aus dem Bayern-Lager: Musiala und Pavlovic stehen nach ihren Verletzungen wieder im Kader und nehmen zunächst auf der Bank Platz.
Um 14:36 Uhr wurde die Aufstellung des SC Freiburg bekannt gegeben: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi – Beste, Suzuki, Scherhant – Höler. Trainer Julian Schuster nimmt gleich vier Änderungen in der Startelf vor: Günter, Höler, Lienhart und Scherhant ersetzen Grifo, Ogbus, Makengo und Matanovic.
Um 14:30 Uhr wurde die Aufstellung des FC Bayern veröffentlicht: Neuer - Stanisic, Tah, Kim, Bischof – Kimmich, Goretzka – Karl, Guerreiro, Luis Diaz – Gnabry. Trainer Vincent Kompany ändert die Startelf im Vergleich zum letzten Pflichtspiel gegen Union Berlin auf fünf Positionen. Manuel Neuer kehrt nach seiner Verletzung ins Tor zurück, während Tah und Luis Diaz nach Sperren ebenfalls in die Startelf zurückkehren. Guerreiro und Bischof sind ebenfalls wieder dabei, wobei Gnabry den verletzten Kane ersetzt.
Im Vorbericht wurde festgestellt, dass die Entscheidung im Meisterkampf in der Bundesliga eigentlich bereits gefallen ist. Trotz der Tatsache, dass der FC Bayern sieben Spieltage vor Schluss rechnerisch noch nicht durch ist, ist die Ausgangslage mit neun Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Borussia Dortmund komfortabel. Dies soll sich im heutigen Duell um 15:30 Uhr gegen den SC Freiburg nicht ändern.
In den letzten Tagen liegt der Fokus beim Rekordmeister jedoch auch auf dem bevorstehenden Champions-League-Duell mit Real Madrid, insbesondere mit Blick auf den angeschlagenen Harry Kane, der im Spiel in Breisgau fehlen wird. „Bei Harry müssen wir jetzt noch etwas abwarten, aber da denken wir eher an Tage“, sagte Sportvorstand Max Eberl kürzlich gegenüber Absolut Bayern.
Dennoch bleibt Trainer Vincent Kompany gelassen: „Wenn ich ein schwieriges Auswärtsspiel in der Bundesliga auf dem Zettel habe, dann gehört dieses Spiel dazu“, betonte er auf der Pressekonferenz. Es ist keine leichte Aufgabe für sein Team.
Die Freiburger haben vor der Länderspielpause mit einem 5:1-Sieg über KRC Genk den Einzug ins Viertelfinale der Europa League geschafft – ein Novum in der Vereinsgeschichte. Zudem zählt der Tabellen-Achte zu den besten Heimteams der Liga und benötigt Punkte, um auch im kommenden Jahr wieder europäisch zu spielen.
Die Freiburger haben bereits im Hinspiel bewiesen, dass sie die Bayern ärgern können. Dort führten sie zeitweise mit 2:0 in der Allianz Arena, bevor sie am Ende mit 2:6 unterlagen. „Es gibt kleine Fenster, die die Bayern in ihren Spielen immer wieder anbieten, in denen man zu Torchancen kommen kann – die muss man sehr effektiv nutzen“, erklärte Trainer Julian Schuster in der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Auf der anderen Seite möchte Kompany sein Team jedoch nicht schonen und setzt auf alle verfügbaren Spieler. „Wir müssen gewinnen. Jeder Spieler muss an sein bestes Niveau herankommen und maximal liefern“, betonte der Ex-Spieler. Schließlich geht es auch darum, nach der zweiwöchigen Pause wieder in Form zu kommen und am Dienstag mit breiter Brust in Madrid anzutreten.