FC Bayern und das Interesse an Said El Mala
Said El Mala beeindruckt beim 1. FC Köln, doch sein Herz schlägt für die Premier League. Wird der FC Bayern ihn dennoch nach München locken?
München – Said El Mala gilt als heißes Talent auf dem Transfermarkt. Der 19-jährige Angreifer überzeugt durch seine Leistungen beim 1. FC Köln und wurde kürzlich für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Dabei spielte El Mala im Frühjahr noch in der 3. Liga. Mittlerweile wird er von zahlreichen europäischen Top-Klubs umworben.
El Mala und der 1. FC Köln haben bislang ausgeschlossen, einen Transfer im Winter durchzuführen. Dennoch treffen zahlreiche Angebote im Geißbockheim ein. Auch der FC Bayern München zeigt großes Interesse an El Mala. Berichten zufolge haben die Münchner die Kölner gebeten, sie zu informieren, sobald der Wettlauf um das große deutsche Talent ernsthaft beginnt.
El Mala kann sowohl über den linken Flügel agieren als auch als Mittelstürmer spielen. Seine offensive Flexibilität, gepaart mit Dribbling, Tempo und Effizienz vor dem Tor, ist beeindruckend. Laut der Bild-Zeitung haben Top-Klubs aus England, darunter Manchester United, bereits Ablösesummen zwischen 30 und 40 Millionen Euro ins Spiel gebracht.
Es steht fest, dass dieser Betrag wahrscheinlich noch deutlich steigen wird. Die 50-Millionen-Marke könnte schnell überschritten werden. Wie im Fall von Nick Woltemade, der für 90 Millionen Euro zu Newcastle wechselte, sind die Verantwortlichen des FC Bayern in der Regel nicht bereit, exorbitante Summen für Talente zu zahlen. Der Begriff „Talent“ ist bei einem Nationalspieler jedoch ohnehin umstritten.
Es ist daher fraglich, ob die Münchner in diesem teuren Transfer-Rennen mitziehen werden. Ein weiterer Faktor, der derzeit gegen einen Wechsel nach München spricht, ist El Malas Vorliebe für die Premier League, wo er gerne im nächsten Sommer spielen würde.
Um El Mala von seinem Traum in England abzuhalten, müsste ein Klub wie der FC Bayern noch mehr Engagement und finanzielle Mittel in die Waagschale werfen. Vielleicht könnte ein ähnlicher Ansatz wie bei der Legende Franck Ribéry helfen? Ein Deal bleibt nicht ausgeschlossen. Die Bild-Zeitung spekulierte:
Sollte eine Vertragsverlängerung mit dem Offensiv-Allrounder Serge Gnabry nicht zustande kommen, könnte der FC Bayern gezwungen sein, den Druck bei der Suche nach einem Nachfolger zu erhöhen. Dieser Nachfolger könnte El Mala sein. Aktuell sprechen die Indizien jedoch nicht gerade für eine Zusammenarbeit zwischen dem FC Bayern und dem „deutschen Wunderkind“ Said El Mala.