FC Bayern und Dayot Upamecano: Vertragsverhandlungen erreichen kritische Phase

FC Bayern und Dayot Upamecano: Vertragsverhandlungen erreichen kritische Phase

Der FC Bayern München und Abwehrspieler Dayot Upamecano haben bislang keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielt. Angesichts des drängenden Zeitrahmens scheint der Verein jedoch bereit, Zugeständnisse zu machen.

München - Der monatelange Vertragsdialog zwischen den Verantwortlichen des FC Bayern und dem Abwehrchef Dayot Upamecano steuert auf eine entscheidende Phase zu. Die Führungsetage des Vereins spürt zunehmenden Druck, denn ab dem 1. Januar 2026 hat der 27-Jährige das Recht, einen Vorvertrag mit einem anderen Klub zu unterzeichnen. Ab diesem Datum sind auch Verhandlungen mit anderen Vereinsvertretern erlaubt, ohne dass der französische Nationalspieler den FC Bayern darüber informieren muss.

Der deutsche Rekordmeister möchte jedoch nicht so weit kommen lassen und zeigt sich laut dem BILD-Podcast Bayern Insider nun bereit, größere Zugeständnisse zu machen. Ein diskutiertes Thema ist die Gewährung einer weiteren Ausstiegsklausel für den bulligen Abwehrchef. Solche Optionen, die Spielern einen vorzeitigen Wechsel zu einer festgelegten Ablösesumme ermöglichen, waren an der Säbener Straße lange Zeit tabu.

Allerdings muss auch der FC Bayern sich den gängigen Marktbedingungen anpassen. Upamecano, der grundsätzlich am liebsten in München bleiben würde und unter Trainer Vincent Kompany zu einem Führungsspieler gereift ist, sieht sich mittlerweile einer Reihe interessierter Topclubs gegenüber, darunter Real Madrid und mehrere Vereine aus der Premier League.

Eine derzeit diskutierte Option sieht eine Vertragsverlängerung um vier Jahre vor, die eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Diese soll nach zwei Jahren in Kraft treten und im dritten Jahr weiter sinken. Über die genaue Höhe dieser Klausel wurden im Podcast jedoch keine Informationen bekannt gegeben.

Bereits in Upamecanos aktuellem Vertrag ist eine Ausstiegsklausel über 120 Millionen Euro verankert. Der 27-Jährige und sein Beraterteam verlangen zudem neben einer Gehaltserhöhung eine Unterschriftsprämie von etwa 17 Millionen Euro. Diese Forderungen orientieren sich Medienberichten zufolge an der Vereinbarung, die Alphonso Davies Anfang des Jahres mit dem FC Bayern getroffen hat. Welche Forderungen die Bayern-Bosse letztendlich akzeptieren werden, bleibt abzuwarten.

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