FC Bayern vor dem Duell gegen Dortmund: Abwehrsorgen und Verletzungsupdates
Vor dem bevorstehenden Duell gegen Borussia Dortmund sieht sich der FC Bayern erneut mit Unsicherheiten in der Abwehr konfrontiert. Insbesondere die linke Verteidigungsseite bereitet Sorgen.
In dieser Woche musste Raphaël Guerreiro auf das Mannschaftstraining verzichten und trainierte stattdessen individuell. Laut Informationen der BILD war der 31-Jährige zwar am Donnerstagmorgen wieder auf dem Platz, jedoch allein und griff sich immer wieder an den rechten Oberschenkel. Daher gilt der Portugiese für das Spiel am Samstag als großer Wackelkandidat. Guerreiro hatte in seiner Karriere immer wieder mit kleineren muskulären Problemen zu kämpfen, die ihn auch in der laufenden Saison bereits zurückgeworfen haben.
Auch Josip Stanišić ist noch nicht ins Teamtraining zurückgekehrt. Wie die BILD berichtet, absolvierte der 25-Jährige bislang nur individuelle Einheiten auf dem Rasen, was einen Einsatz gegen den BVB derzeit unwahrscheinlich macht. Vor einigen Tagen galt zumindest ein Platz im Kader als realistisches Ziel für den Kroaten, doch die jüngsten Entwicklungen sprechen dagegen.
Somit stehen Vincent Kompany derzeit nur zwei fitte Außenverteidiger zur Verfügung: Sacha Boey auf der rechten Seite und der vielseitige Konrad Laimer, der erneut auf der linken Seite aushelfen muss. Hinter diesem Duo gibt es keine echten Alternativen. Der Trainer muss hoffen, dass es zu keinen weiteren Verletzungen kommt, da Hiroki Ito und Alphonso Davies langfristig ausfallen. Die Abwehrformation für den Klassiker gegen Dortmund scheint damit praktisch festzustehen. Besonders gegen die schnellen Außen von Dortmund könnte dies eine echte Belastungsprobe für die Münchner Defensive werden.
Positiv ist, dass Alphonso Davies in der Rehabilitation spürbare Fortschritte macht. Nach Angaben der BILD steht die Rückkehr ins Mannschaftstraining unmittelbar bevor – für das Spiel gegen Dortmund kommt das Comeback jedoch noch zu früh. Der 24-Jährige soll in den kommenden Wochen schrittweise wieder an die Belastung herangeführt werden. Damit bleibt zumindest die Hoffnung, dass Kompany in naher Zukunft wieder mehr Optionen auf den Außenbahnen zur Verfügung stehen.
(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)