FC Bayern zeigt Interesse an Marc Guéhi für 2026
Marc Guéhi könnte im Jahr 2026 ablösefrei wechseln, und der FC Bayern München zählt zu den Hauptinteressenten.
München – Obwohl der FC Bayern seine Defensive kürzlich verstärkt hat, plant der Verein offenbar bereits für die Zukunft. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der Innenverteidiger Marc Guéhi von Crystal Palace im Fokus des deutschen Rekordmeisters. Am Deadline Day des Sommer-Transferfensters schien es, als würde Guéhi zu Liverpool wechseln. Der Transfer scheiterte jedoch in letzter Minute, unter anderem weil Crystal Palace-Trainer Oliver Glasner seinen Rücktritt angedeutet haben soll, falls der Abwehrchef verkauft worden wäre. Guéhis Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, ein ablösefreier Wechsel wird als sehr wahrscheinlich angesehen.
Wie Football Insider berichtet, hat auch der FC Bayern Interesse an der Verpflichtung des 25-Jährigen bekundet. Demnach könnte der deutsche Rekordmeister im kommenden Sommer versuchen, Guéhi ohne Ablöse an die Isar zu holen. Auch der Mirror bestätigt diese Informationen und berichtet, dass der FCB die Situation des Spielers genau beobachtet. Ausländische Vereine dürfen ab dem 1. Januar mit Guéhi verhandeln, was ihnen einen Vorteil gegenüber Premier-League-Klubs verschafft.
Die Münchner sind jedoch nicht die einzigen Interessenten. Neben Bayern haben auch Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin und weiterhin der FC Liverpool ein Auge auf den englischen Nationalspieler geworfen. Guéhi gilt bei Crystal Palace als unbestrittene Schlüsselspieler, sein aktueller Marktwert wird auf 45 Millionen Euro geschätzt. Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet zudem, dass Liverpool weiterhin an Guéhi für den Sommer 2026 interessiert ist, jedoch gibt es keine Garantie, dass er zu den Reds wechseln wird. Mehrere europäische Vereine ziehen einen Transfer von Guéhi in Erwägung.
Für den FC Bayern könnte Guéhi mittelfristig eine Option sein, falls Minjae Kim den Klub verlässt. Berichten zufolge sind die Verantwortlichen in München bereit, den Südkoreaner bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen. Gleichzeitig arbeitet Sportvorstand Max Eberl daran, den Vertrag mit Abwehrchef Dayot Upamecano über 2026 hinaus zu verlängern.
Aktuell stehen Trainer Vincent Kompany vier etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung: Dayot Upamecano, Minjae Kim, Jonathan Tah und Hiroki Ito. Letzterer fällt jedoch nach einem Mittelfußbruch länger aus. Ob und wann der Japaner in dieser Saison zurückkehrt, bleibt ungewiss. Der Blick nach vorn ist daher nachvollziehbar: Mit einem ablösefreien Transfer von Guéhi im Sommer 2026 könnten die Münchner ihre Abwehr nicht nur verstärken, sondern auch langfristig absichern, vorausgesetzt, sie setzen sich im Wettbewerb gegen die europäische Elite durch. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)