FC Liverpool bleibt in der Krise trotz Führung gegen Leeds
Die Probleme beim FC Liverpool setzen sich fort. Auch am Samstag gelang es den Reds nicht, einen Sieg einzufahren, obwohl sie zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 gegen Leeds führten und bereits wie die sicheren Sieger aussahen.
Hugo Ekitiké, ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt, sorgte in der 48. und 50. Minute innerhalb von 127 Sekunden für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Florian Wirtz stand in der Startelf und wurde in der 68. Minute ausgewechselt. Nach seiner Auswechslung drehten die Gastgeber, trainiert von dem deutschen Coach Daniel Farke, auf.
Die Reds machten immer wieder die gleichen Fehler und es mangelte an der nötigen Intensität, was in der Premier League oft bestraft wird. Derzeit wirken die Liverpooler wie ein durchschnittliches Mittelfeldteam und befinden sich auch genau dort in der Tabelle.
Der Torschütze Dominik Szoboszlai ist die aktuelle Platzierung egal. Nach dem Spiel sagte er: „Letztes Jahr sind wir Meister geworden. Jetzt weiß ich nicht einmal, auf welchem Platz wir stehen.“ Dies spiegelt die Krise wider, in der Anspruch und Realität stark auseinanderklaffen.
Der ungarische Nationalspieler äußerte sich weiter: „Ich weiß nicht, was nach dem 2:0 passiert ist. Wir hatten das Gefühl, dass das Spiel entschieden war, obwohl wir uns vor dem Anpfiff gesagt hatten, dass wir diese Mannschaft niemals unterschätzen dürfen.“
Szoboszlai, der ehemalige Spieler von RB Leipzig, zeigte sich deutlich verärgert und deutete an, dass es in der Kabine intensive Diskussionen gegeben hatte: „Was in der Umkleidekabine passiert, bleibt in der Umkleidekabine. Das ist nichts für die Öffentlichkeit. Wir müssen auf uns selbst schauen und uns fragen, ob wir alles getan haben, was möglich war. Wenn die Antwort ja lautet, machen wir weiter und der Schwung wird kommen.“