FC Liverpool zeigt Interesse an Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund

FC Liverpool zeigt Interesse an Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund

Der FC Liverpool interessiert sich für eine Verpflichtung von Nico Schlotterbeck, dem Verteidiger von Borussia Dortmund. Ein Experte bewertet die Chancen für einen Transfer.

In Dortmund läuft Schlotterbecks Vertrag bis 2027, dennoch gibt es bereits jetzt intensive Diskussionen über seine Zukunft. Die starken Leistungen des 25-jährigen Innenverteidigers haben das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt. Borussia Dortmund plant, den Vertrag mit Schlotterbeck zu verlängern, jedoch haben auch Bayern München sowie die beiden europäischen Schwergewichte Real Madrid und der FC Liverpool ein Auge auf ihn geworfen.

Bei Real Madrid könnte Schlotterbeck Antonio Rüdiger ersetzen, dessen Vertrag im Sommer 2026 ausläuft und nicht verlängert werden soll, da er als verletzungsanfällig und unbeständig gilt.

Trotz der zahlreichen Millionen-Transfers im vergangenen Sommer scheint die Vereinskasse des FC Liverpool weiterhin gut gefüllt zu sein. Alexander Isak wurde für 145 Millionen Euro von Newcastle United verpflichtet, während Florian Wirtz (125 Millionen Euro) und Jeremie Frimpong (40 Millionen Euro) aus der Bundesliga zu den Reds wechselten. Auch Hugo Ekitiké kam für 95 Millionen Euro aus Frankfurt, und Milos Kerkez für fast 47 Millionen Euro vom AFC Bournemouth. Giovanni Leoni wurde für 31 Millionen Euro aus Parma verpflichtet.

Experte David Lynch äußert, dass Liverpool auch für Schlotterbeck noch finanziellen Spielraum hat. „Fußballerisch ist der BVB-Profi genau das, was Liverpool benötigt. Es ist offensichtlich, dass sie einen Passgeber in der Innenverteidigung suchen“, so Lynch.

Er hält eine Verpflichtung Schlotterbecks für sinnvoller als einen Transfer von Dayot Upamecano aus München. „Schlotterbeck ist für Liverpool viel sinnvoller und der bessere Spieler“, urteilt Lynch. Upamecano mache zu viele Fehler und hat Schwächen, die man sich in der Premier League nicht leisten könne.

Ein Wechsel im Winter sei jedoch unwahrscheinlich. „Das könnte eher eine Verpflichtung für den Sommer als für Januar sein“, schätzt Lynch ein. Er möchte sich nicht festlegen: „Ob daraus etwas wird oder nicht, müssen wir abwarten.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld)

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