Florian Wirtz kämpft um Anerkennung bei Liverpool

Florian Wirtz kämpft um Anerkennung bei Liverpool

Florian Wirtz gilt als der Königstransfer des FC Liverpool, doch der ehemalige Leverkusener hat Schwierigkeiten, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Die Kritik am deutschen Nationalspieler nimmt zu.

Der FC Liverpool hat über 100 Millionen Euro für Wirtz investiert und damit einen Wunschspieler des FC Bayern München verpflichtet. Die englische Presse ist bekannt für ihre harte Kritik, und der Neuzugang sieht sich bereits einem erheblichen Gegenwind gegenüber. Seine bisherigen Leistungen überzeugen noch nicht.

Am zweiten Spieltag der Premier League trat Liverpool im Spitzenspiel gegen Newcastle an, wobei Wirtz in der Startelf stand und nach 80 Minuten ausgewechselt wurde. Wie bereits im vorherigen Spiel gegen Bournemouth, das Liverpool mit 4:2 durch späte Tore gewann, blieb der DFB-Star blass.

Beide Auftritte boten keine nennenswerten Höhepunkte, und Wirtz wirkte zeitweise wie ein Fremdkörper. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass ein 22-Jähriger, der mit hohen Erwartungen in eine neue Liga eintritt, Eingewöhnungszeit benötigt, jedoch wird Wirtz von der englischen Presse dennoch scharf kritisiert.

Nach dem Spiel gegen Newcastle bewerteten Medien und Fanportale die Leistung der Liverpool-Spieler auf einer Skala von eins bis zehn. Im besten Fall erhielt Wirtz eine Sechs. Auch das Liverpool Echo stellte fest, dass Wirtz von starken Leistungen noch weit entfernt ist.

„Vor der Pause war er über weite Strecken überfordert, hatte jedoch zumindest einen Torschuss. Nach dem Seitenwechsel versuchte er, mehr Einfluss zu nehmen, wurde dann aber ausgewechselt“, berichtete die Zeitung. Der Daily Express äußerte sich ähnlich: „Er blieb weit hinter seiner Qualität zurück, die er gegen Crystal Palace und Bournemouth gezeigt hatte. Eine schwache zweite Halbzeit, bevor er ausgewechselt wurde.“

Die Daily Mail äußerte zwar die Hoffnung auf eine Steigerung, kritisierte jedoch ebenfalls: „Wirtz wirkte überwältigt und überfordert von der hektischen Dynamik des Spiels. Er kam kaum zum Zug.“ Das Fanportal This is Anfield versuchte hingegen, Wirtz nicht zu hart zu bewerten.

„Von Beginn an im Fokus, verdiente er sich mit einigen frühen Zweikämpfen seine Sporen. Er arbeitete hart ohne Ball, wirkte jedoch nicht wie der gefährliche Torjäger, den man von einem Rekordtransfer erwartet.“ Es dürfte also noch einige Zeit vergehen, bis Wirtz in England ähnlich gefeiert wird wie in Deutschland.

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