Florian Wirtz unter Druck: Kritik und Unterstützung für den Nationalspieler

Florian Wirtz unter Druck: Kritik und Unterstützung für den Nationalspieler

Florian Wirtz hat sich in der Premier League weiterhin schwer getan, und nun äußert sich auch ein ehemaliger Weltmeister kritisch zu dem Nationalspieler.

In Liverpool hat Wirtz mit Herausforderungen zu kämpfen. Emmanuel Petit, ein ehemaliger Star von Arsenal und Chelsea, äußerte sich gegenüber dem Wettanbieter Boyle Sports klar: „Florian Wirtz kommt in eine neue Kultur und Umgebung, die mit erheblichem Druck verbunden ist. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass er die Ablösesumme wert ist. Bei allem Respekt, den ich ihm als Spieler entgegenbringe.“

Petit macht dem jungen Spielmacher jedoch keinen großen Vorwurf: „Er kommt mit diesem Preis nach Liverpool und muss vom ersten Spiel an Leistung bringen. Können Sie sich den Druck vorstellen? So ist es nun mal, er muss sich behaupten und die Erwartungen erfüllen.“ Liverpool investierte im Sommer bis zu 140 Millionen Euro in Wirtz, doch der talentierte Spieler konnte diese hohe Ablöse bislang nicht rechtfertigen. Nach sieben Einsätzen in der Premier League wartet er noch auf seine erste Torbeteiligung, was in der ungeduldigen britischen Fußball-Medienlandschaft bereits zu erheblicher Kritik geführt hat.

Petit, der 1998 mit Frankreich Weltmeister wurde, ist nicht der erste ehemalige Top-Star, der sich zu Wirtz äußert. Liverpool-Ikone Jamie Carragher hatte erst vor wenigen Wochen gefordert, Wirtz auf die Bank zu setzen. Auch Wayne Rooney äußerte Zweifel an der Anpassung des deutschen Talents an das Spielsystem: „Ich sehe nicht, dass er in das System passt“, ließ der ehemalige ManUnited-Stürmer durchblicken und zeigte sich skeptisch hinsichtlich einer baldigen Besserung.

Wirtz erhielt kürzlich Rückendeckung von einem ehemaligen Teamkollegen aus der DFB-Elf. „Ich habe mit vielen großartigen Fußballern gespielt, die am Ende der Saison vielleicht nur zwei bis fünf Tore erzielt und dazu noch zwei, drei Vorlagen gegeben haben, aber über die gesamte Saison hinweg so wichtig für die Mannschaft waren“, erklärte der 33-Jährige, der mittlerweile für Galatasaray spielt. „Als wir gegen Liverpool gespielt haben, war Flo deren bester Spieler. Ich sehe das alles nicht so negativ, wie es gerade dargestellt wird.“

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