Fortschritte in den Vertragsverhandlungen mit Dayot Upamecano
Die Personalie Dayot Upamecano sorgt seit Monaten für Diskussionen an der Säbener Straße. Nun scheint jedoch Bewegung in die stockenden Vertragsverhandlungen zu kommen.
München – Noch vor wenigen Tagen schien eine Einigung zwischen dem FC Bayern und dem Innenverteidiger in weite Ferne gerückt zu sein. Die Vorstellungen beider Seiten bezüglich der künftigen Zusammenarbeit waren zu unterschiedlich. Aktuell zeichnet sich jedoch ein positiverer Trend ab: Laut BILD nähern sich Klub und Spieler beim Grundgehalt an, was einen wichtigen Durchbruch in den bislang zähen Gesprächen darstellt.
Während beim Gehalt offenbar ein Konsens in Sicht ist, bleibt ein anderer Punkt weiterhin umstritten. Die geforderte Signing Fee stellt einen Stolperstein dar. Das Lager des Franzosen orientiert sich an der kolportierten Summe von rund 17 Millionen Euro, die Alphonso Davies für seine Vertragsverlängerung erhalten haben soll – ein Betrag, den die Bayern derzeit nicht bereit sind zu zahlen.
Vor Kurzem deutete wenig auf Fortschritte hin. Die Vertragsgespräche galten als festgefahren, und die Forderungen der Upamecano-Seite wurden als hart angesehen. Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg machte der Abwehrspieler deutlich: „Ich habe alle Zahlen den Bayern präsentiert. Sie wissen, was ich an Gehalt möchte, sie wissen, was ich an Laufzeit will.“ Auch die Prämie bei Vertragsunterzeichnung sei ein klarer Bestandteil des Pakets gewesen.
Trotz offener Fragen legte Upamecano zuletzt bewusst den Ball in Münchner Hälfte. Eine Einigung hängt nun vom Entgegenkommen des Rekordmeisters ab. Sollte keine Lösung gefunden werden, droht dem Klub im Sommer 2026 ein ablösefreier Abgang – ein Szenario, das intern als hochproblematisch angesehen wird, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.
Der Druck ist groß, denn die internationale Konkurrenz schläft nicht. Klubs aus der Premier League, La Liga und der Serie A verfolgen die Entwicklung aufmerksam. Besonders Real Madrid und der FC Liverpool gelten laut Sky als potenzielle Interessenten für einen Wechsel im kommenden Sommer.
Bereits in der Vergangenheit erwiesen sich Vertragsverhandlungen beim FCB als langwierige Prozesse. Ob bei Alphonso Davies oder Jamal Musiala – nicht selten zog sich ein Durchbruch über Monate hin. Klar ist: Die Bayern wollen Planungssicherheit und stehen vor der Herausforderung, nicht nur eine wichtige Säule der Defensive zu verlieren, sondern auch einen hohen Marktwert kampflos aufzugeben. Doch nun könnte sich das Blatt für die Münchner wenden. Ob der Klub dabei bei den Forderungen des Verteidigers eingelenkt hat, ist bislang nicht bekannt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)