Frustration in München: Upamecano-Berater bietet Spieler Premier-League-Klubs an
Der Berater von Dayot Upamecano hat angeblich den Bayern-Star mehreren Premier-League-Klubs angeboten, was die Frustration in München verstärkt.
München – Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano ziehen sich in die Länge und drohen, eine unerwartete Wendung zu nehmen. Laut BILD-Reporter Christian Falk hat Moussa Sissoko, der Berater des 26-jährigen Innenverteidigers, seinen Klienten kürzlich aktiv mehreren Premier-League-Klubs, darunter Manchester United, angeboten.
Beide Seiten hatten in den vergangenen Monaten öffentlich betont, dass sie an einer Vertragsverlängerung interessiert sind. Upamecanos aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2026. Sportvorstand Max Eberl hatte erst kürzlich erklärt, dass der Franzose zu den Spielern gehört, mit denen man „gerne verlängern“ möchte. Auch der Abwehrspieler selbst hatte sich zuletzt zufrieden in München gezeigt.
Der Vorstoß des Beraters kommt überraschend, da die Bayern-Bosse grundsätzlich bereit sind, die Gespräche fortzusetzen. Allerdings stocken die Verhandlungen seit einiger Zeit, und es wurden bislang keine spürbaren Fortschritte erzielt. Das Problem liegt darin, dass Upamecano nicht nur eine erhebliche Gehaltserhöhung fordert, sondern auch eine Ausstiegsklausel.
Intern wächst die Sorge, dass sich ein zweiter Fall wie bei Leroy Sané wiederholen könnte – auch bei diesem zogen sich die Verhandlungen, bevor der Spieler letztendlich ablösefrei ging.
Das Portal Football Transfers berichtete bereits zuvor, dass Manchester United den Bayern-Verteidiger als Alternative ins Auge gefasst hat, falls ein Transfer von Marc Guéhi (Crystal Palace) scheitern sollte. Upamecano wechselte 2021 für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig nach München und hat seitdem 152 Pflichtspiele für den Rekordmeister absolviert.
Wie es in den kommenden Wochen weitergeht, ist ungewiss. Klar ist jedoch, dass sich der Vertragspoker zu einer Hängepartie entwickeln könnte, die in München niemand gebrauchen kann. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)