Hansi Flick weist Gerüchte über Lamine Yamals Einsatz zurück
Barcelona – In den letzten Tagen gab es Spekulationen rund um den FC Barcelona, dass Lamine Yamal gegen den Willen von Hansi Flick im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain (1:2) eingesetzt wurde. Berichten zufolge kam Yamal zu spät zur Teambesprechung, was normalerweise mit dem Ausschluss aus der Startelf bestraft wird.
Diese Konsequenz haben bereits Stars wie Jules Koundé und Marcus Rashford erfahren. Yamal jedoch soll nicht bestraft worden sein, angeblich auf Anweisung von Barcelonas Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Deco, die Flick angewiesen haben sollen, Yamal dennoch gegen PSG spielen zu lassen. Flick soll darüber verärgert gewesen sein.
Auf einer Pressekonferenz vor dem Katalanischen Derby gegen den FC Girona (Samstag, 16:15 Uhr) räumte Flick mit den Gerüchten auf. „Ich würde gerne wissen, woher diese Gerüchte stammen. Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber das ist totaler Unsinn. Das stimmt nicht“, äußerte der frühere Bundestrainer deutlich.
Die Spekulationen seien „dumm“, und zu seinen Kollegen habe er „ein vertrauensvolles Verhältnis“. Man würde ihn nicht darum bitten, einen bestimmten Spieler einzusetzen. „Wer das gesagt hat, hat gelogen“, stellte Flick unmissverständlich klar. Yamal musste zuletzt aufgrund von Schambeinproblemen pausieren, steht jedoch für das Spiel gegen Girona wieder zur Verfügung.
Damit steht – Stand jetzt – auch einem Einsatz im Clásico gegen Real Madrid (26. Oktober, 16:15 Uhr) nichts im Wege. Zwischen den Duellen gegen Girona und Real Madrid trifft Barça unter der Woche (Dienstag, 18:45 Uhr) in der Champions League noch auf Olympiakos Piräus.