Harry Kane übertrifft Klub-Ikonen mit beeindruckendem Torrekord
Nach einer kurzen Verschnaufpause in Mönchengladbach zeigte Harry Kane beim Pokalspiel in Köln erneut seine Torgefährlichkeit. Mit einem neuen Rekord übertrifft er nun sogar zwei Klub-Ikonen.
Der Engländer führt mit einem beeindruckenden Schnitt von 0,97 Toren pro Spiel die Bayern-Historie an. Laut Sofascore lässt Kane damit sowohl Gerd Müller (0,93) als auch Robert Lewandowski (0,92) hinter sich. In der Gesamtzahl hat Müller mit 565 Treffern die Nase vorn, gefolgt von Lewandowski mit 344 Toren und Kane, der bislang 107 Tore erzielt hat – jedoch übertrifft er sie alle im Schnitt.
Beim letzten Spiel gegen Mönchengladbach endete eine Serie: Neun Spiele in Folge hatte Kane zuvor mindestens einen Scorerpunkt erzielt. Ein Treffer wurde ihm wegen Abseits aberkannt – es fehlten nur Zentimeter. Doch die passende Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln traf der 32-Jährige gleich doppelt beim 4:1-Erfolg. Trainer Vincent Kompany lobt ihn nicht nur für seine Tore: „Er bringt konstant seine Leistung und ist für unser Spiel enorm wichtig.“
Kanes Einfluss geht weit über den Strafraum hinaus. Immer wieder zieht sich der Nationalspieler zurück, bindet Verteidiger und schafft Räume. Auch in Spielen ohne Torerfolg bleibt er ein entscheidender Faktor. Seine hohe Quote ist vor allem seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor geschuldet. Ob in der Bundesliga, im Pokal oder auf internationalem Parkett – Kane trifft nahezu überall.
Die Zahlen sprechen für sich. Keine Bayern-Neuverpflichtung der vergangenen Jahre war in so kurzer Zeit so effizient. Zwar wird er die Gesamtzahl an Toren von Gerd Müller nicht mehr übertreffen, doch insbesondere der Torrekord von 41 Toren in einer Saison von Lewandowski aus der Saison 2020/21 könnte in dieser Saison wackeln. In einem Punkt ist Kane ihnen bereits jetzt überlegen: beim Toreschnitt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)