HSV muss auf Jean-Luc Dompé im DFB-Pokal verzichten
Der Hamburger SV wird im DFB-Pokal einige Änderungen im Vergleich zur Bundesliga vornehmen. Ein Schlüsselspieler wird die Reise nach Heidenheim nicht antreten.
Hamburg – Der HSV muss im DFB-Pokal auf einen seiner wichtigsten Offensivakteure, Jean-Luc Dompé, verzichten. Der Spieler wird beim Zweitrundenduell gegen den 1. FC Heidenheim am Dienstag um 18:30 Uhr fehlen. Dies bestätigte Trainer Merlin Polzin am Montag in einer Medienrunde. Der Grund für die Abwesenheit wurde ebenfalls von Polzin erläutert.
„Er hat nach wie vor Probleme mit der Achillessehne und muss einfach ein paar Tage die Belastung vom Fuß nehmen“, erklärte Polzin. Ein längerfristiger Ausfall drohe jedoch nicht: „Er wird am kommenden Wochenende in Köln auf jeden Fall wieder zur Verfügung stehen.“
Die besagte Verletzung hatte Dompé bereits in der Vorbereitung für mehrere Wochen zum Aussetzen gezwungen. Auch die erste Runde des DFB-Pokals verpasste er, bevor er in den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen zumindest als Joker zum Einsatz kam. Mittlerweile hat sich der Franzose jedoch vollständig in die Startelf zurückgekämpft.
Obwohl Dompé fehlt, reisen die Hamburger mit dem klaren Ziel nach Heidenheim, das Achtelfinale zu erreichen. Diese Aufgabe wird jedoch nicht einfach sein. „Ich bin überzeugt, dass es in Heidenheim ein richtig heißer Pokalfight werden wird“, prognostiziert Polzin. „Sie spielen sehr dynamisch, sehr intensiv und verteidigen mannorientiert. Da wird es viele direkte Duelle geben.“
Dennoch möchte Polzin die hohe Belastung seiner Spieler genau steuern. Neben Dompé wird auch an anderer Stelle rotiert. „Wir haben einen großen und qualitativ breiten Kader, das werden wir nutzen“, betonte der gebürtige Hanseat. Zudem kündigte er an, dass Daniel Peretz anstelle von Daniel Heuer Fernandes im Tor stehen wird.
Insgesamt bietet der Pokal aus Sicht des HSV eine willkommene Abwechslung zum Liga-Alltag. „Der DFB-Pokal ist einfach ein großartiger Wettbewerb“, schwärmte Polzin. „Wir wollen weiterkommen und am Ende die Gewinner sein.“