HSV-Neuzugang Grönbaek muss auf Debüt warten

HSV-Neuzugang Grönbaek muss auf Debüt warten

Albert Grönbaek, der Neuzugang des Hamburger SV, muss weiterhin auf sein Debüt in der Bundesliga warten, da er sich eine neue Verletzung zugezogen hat. Steht der HSV nun vor einer Rückkehr von Jean-Luc Dompé?

Hamburg – Albert Grönbaek hat bisher noch keine Spielminute für den Hamburger SV absolviert und wird auch in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler hat im Training eine Faszienverletzung im Oberschenkel erlitten, wie der HSV mitteilte.

Bereits bei seiner vorherigen Leihstation, dem Genua CFC, hatte Grönbaek kaum Einsatzzeiten, da er dort wegen muskulärer Probleme mehrere Wochen ausfiel. Der Hamburger SV plante, ihn behutsam aufzubauen und verzichtete in den Spielen gegen den FC Bayern München (2:2) und den 1. FC Heidenheim (2:0) auf den Leihspieler von Stade Rennes. Ein Einsatz gegen den 1. FC Union Berlin schien möglich, doch nun wird der 24-jährige Däne, für den der HSV eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro hat, durch die neue Verletzung zurückgeworfen.

Diese Situation ist auch für den HSV bedauerlich, da Grönbaek nicht der einzige Spieler ist, der derzeit ausfällt. Der Verlust von Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (Außenbandriss) wiegt schwer, und auch Alexander Røssing-Lelesiit (Syndesmosebandriss) sowie Fabio Baldé (Sehnenentzündung) stehen noch nicht zur Verfügung. Währenddessen wird über die Rückkehr von Jean-Luc Dompé diskutiert, der nach seiner Alkoholfahrt und anschließender Suspendierung wieder voll im Training ist. Co-Trainer Loic Favé, der den erkrankten Coach Merlin Polzin bei der Pressekonferenz am Donnerstag vertrat, erklärte: „Wir werden sprechen und schauen, ob es für den Kader reicht. Er will natürlich, so nehme ich es wahr, dem Verein und der Mannschaft etwas zurückgeben.“

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