Immanuel Pherai feiert Comeback bei HSV

Immanuel Pherai feiert Comeback bei HSV

Nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen gab Immanuel Pherai sein Comeback in der Profimannschaft des Hamburger SV. In Leipzig kam er erstmals in dieser Saison zum Einsatz.

Im Spiel, das die Hamburger gegen RB Leipzig bestritten, wurde Pherai knapp 15 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt. Er ersetzte Albert Sambi Lokonga, dessen Fitness zwar Fortschritte macht, jedoch noch nicht für eine volle Spielzeit reicht. Pherai brachte frischen Wind ins Spiel, konnte jedoch die Drangphase der Hamburger nicht in Tore ummünzen. Trainer Merlin Polzin äußerte sich nach dem Spiel positiv über Pherais Leistungen und freute sich, dass er seine Form aus den letzten Wochen bestätigen konnte.

Vor seinem Einsatz bei den Profis hatte Pherai mehrere Spiele für die U21 des HSV in der Regionalliga Nord absolviert, wo er besonders in seinem letzten Spiel mit fünf Scorerpunkten beim 6:2-Sieg über die Reserve von Werder Bremen auf sich aufmerksam machte. Der gebürtige Amsterdamer, dessen letzte Saison in der 2. Bundesliga unbefriedigend verlief, äußerte sich erleichtert über seine Rückkehr: „Ich war dieses Jahr gefühlt seit Januar verletzt und bin froh, wieder gesund zu sein. Jetzt kann ich endlich anfangen.“

Trainer Polzin hat sich öffentlich immer wieder positiv über Pherai geäußert und betonte, dass er auf die Fähigkeiten des Spielgestalters bauen möchte: „Manu bringt großes Potenzial mit, da er intensiv spielt und viele gute Laufwege macht, die unserem Spiel helfen werden.“

Dennoch hat es Pherai oft an Konstanz gefehlt. Polzin betonte, dass es an Pherai liege, sein Potenzial zu nutzen: „Er muss täglich hart an sich arbeiten und seine Stärken einbringen. Ich erwarte von ihm, dass er ab morgen wieder weitermacht, um sich den nächsten Einsatz zu verdienen.“ Im kommenden Heimspiel gegen Wolfsburg hat Polzin die Qual der Wahl, da Lokonga und Nicolai Remberg auf den zentralen Positionen überzeugt haben und Fábio Vieira aus seiner Rotsperre zurückkehrt.

„Im Moment gibt es nur zwei Plätze. Jeder Spieler ist auf dieser Position anders. Deswegen haben wir Glück mit der Breite des Kaders. Mal schauen, was der Trainer macht“, sagte Pherai. Polzin zeigte sich jedenfalls erfreut, wieder auf Pherai zurückgreifen zu können: „Ich bin sehr froh, dass Manu jetzt in der Verfassung ist, um in der Bundesliga spielen zu können. Man darf nicht vergessen: Wir kommen alle aus der 2. Liga, waren jahrelang weg und genießen es, in Momenten wie heute mithalten zu können.“ Die Mannschaft hat in den letzten Wochen gelernt, die neue Herausforderung anzunehmen, was als Orientierungspunkt für Pherai dienen sollte.

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