Jamie Leweling bekräftigt seine Zufriedenheit beim VfB Stuttgart
Die Zukunft von Jamie Leweling beim VfB Stuttgart ist ein viel diskutiertes Thema. In einem aktuellen Interview hat der Spieler ein Treuebekenntnis abgelegt, jedoch auch angedeutet, dass er sich eine Hintertür offenlassen möchte.
Leweling äußerte sich zu seinen Zukunftsplänen und betonte, dass er beim VfB Stuttgart „sehr zufrieden“ sei. Dennoch machte er klar, dass er eines Tages einen Wechsel anstreben möchte. „Natürlich möchte man mal in der Premier League oder La Liga spielen, aber das ist noch in weiter Ferne“, erklärte der deutsche Nationalspieler im Gespräch mit Sky.
Mit elf Toren und zehn Vorlagen zählt Leweling zu den Schlüsselspielern in der Mannschaft von Sebastian Hoeneß. Aufgrund seiner starken Leistungen hat der 25-Jährige das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt, doch bislang gab es kein passendes Angebot, das ihn zum Verlassen des VfB bewegt hätte. Für ihn wäre die Qualifikation zur Champions League von großer Bedeutung, um weiterhin in Stuttgart zu bleiben.
„Es gibt nur wenige Vereine, die das toppen können, wo ich dieses Standing hätte oder mich so wohlfühlen würde“, sagte Leweling und sprach über die sportlichen Perspektiven in Stuttgart. Ein Wechsel in diesem Sommer kommt für ihn nur in Betracht, wenn ein Angebot von einem Top-Klub eintrifft – wobei die Anforderungen an seinen potenziellen neuen Arbeitgeber hoch sind.
„Es ist schwer, dass ein Verein all das mitbringt, was ich hier gerade habe. Die Stadt ist cool, die Mannschaft ist cool, die Fans – alles ist top“, schwärmte Leweling und fügte hinzu: „Deshalb muss schon etwas Großes kommen, wo ich sage: Oh, da überlege ich es mir.“ Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart möchten ihren Leistungsträger nicht drängen, sind jedoch bei einem passenden Angebot gesprächsbereit.
Ein Angebot des AFC Bournemouth über 40 Millionen Euro wurde im Januar 2026 abgelehnt. Seitdem ist Lewelings Marktwert weiter gestiegen und liegt laut Transfermarkt.de inzwischen bei 40 Millionen Euro. Interessierte Vereine müssten somit wohl mindestens 50 Millionen Euro bieten, um den DFB-Star vorzeitig aus seinem bis 2029 gültigen Vertrag zu lösen – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen für Leweling.