Jens Stage: Schlüsselspieler für Werder Bremen mit ungewisser Zukunft

Jens Stage: Schlüsselspieler für Werder Bremen mit ungewisser Zukunft

Jens Stage trifft für Werder Bremen und wird zunehmend wichtiger für den Club. Doch was wird im Sommer passieren – wird der Däne verkauft?

Stuttgart – Johan Micoud und Andreas Herzog haben es einst nicht geschafft, in zwei aufeinanderfolgenden Saisons zweistellig für Werder zu treffen. Anders als Jens Stage, der am Sonntag mit seinem zehnten Saisontor diese Marke erreicht hat. Das 1:0 im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1) festigte seinen Status als wichtige Stütze des Teams. Nur eine Woche nach seinem Doppelpack im Nordderby gegen den Hamburger SV (3:1) hat der 29-Jährige erneut bewiesen, wie wertvoll er für Werder Bremen ist. „Jens hat einen sehr hohen Wert für uns“, lobt Cheftrainer Daniel Thioune, der den noch leicht angeschlagenen Spieler während der Woche aus dem Training genommen hatte, um ihn für das Spiel gegen Stuttgart fit zu machen. „Er ist eine Führungsfigur, die die Jungs anführt“, so der Coach weiter. „Jens ist ein Unterschiedsspieler, nicht nur für uns, sondern auch in der Bundesliga.“ Dies macht ihn nicht nur für Bremen unverzichtbar, sondern zieht auch das Interesse anderer Vereine an.

„Wir sind ein Verein, der sich über Transfereinnahmen finanziert“, erklärt Sportchef Clemens Fritz. „Ich weiß, dass wir im Sommer Einnahmen erzielen müssen, da uns das in den letzten ein, zwei Jahren nicht gut gelungen ist.“ Dennoch betont der ehemalige Profi, dass Jens Stage nicht zwangsläufig zum Verkaufskandidaten wird: „Es ist nicht unser Plan, Jens abzugeben. Wir planen mit ihm auch für die kommende Saison.“ Zudem habe es von der Spielerseite bisher keine Signale gegeben, die auf einen Wechsel hindeuten.

Werder Bremen hatte den Vertrag mit Jens Stage im Herbst 2024 vorzeitig verlängert und dies feierlich auf der Mitgliederversammlung bekannt gegeben. Laut Informationen der DeichStube läuft der Vertrag des Dänen nun bis zum 30. Juni 2028, was bedeutet, dass es für die Bremer keinen Handlungsdruck gibt.

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