Jens Stage vor Wechsel zu TSG Hoffenheim: Ablöse zu niedrig für Werder Bremen

Jens Stage vor Wechsel zu TSG Hoffenheim: Ablöse zu niedrig für Werder Bremen

Jens Stage plant einen Wechsel zur TSG Hoffenheim, jedoch ist die angebotene Ablösesumme für den SV Werder Bremen nach wie vor zu niedrig. Steht der Transfer nun auf der Kippe?

In Bremen verbrachte Jens Stage den Mittwochabend als Zuschauer. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen war zwar nach längerer Abwesenheit wieder im Kader der dänischen Nationalmannschaft, doch beim Testspiel gegen die Demokratische Republik Kongo blieb er auf der Bank und erlebte ein ereignisarmes 0:0 in Belgien. Auch in den aktuellen Transferverhandlungen spielt der 29-Jährige eine passive Rolle. Obwohl Stage seine sportliche Zukunft bei der TSG Hoffenheim bis 2030 klären möchte, zeigt Werder Bremen, laut Informationen von DeichStube, weiterhin kein Interesse daran, seinen Leistungsträger abzugeben – insbesondere nicht zu einem niedrigen Preis.

Der Marktwert des Skandinaviers beträgt mittlerweile 14 Millionen Euro, was bereits die erste Offerte der TSG Hoffenheim, die bei etwa neun Millionen Euro lag, als unzureichend erscheinen ließ. Die Verantwortlichen von Werder Bremen lehnten dieses Angebot umgehend ab. Auch ein zweites, leicht verbessertes Angebot im zweistelligen Millionenbereich fand nicht die Zustimmung der Bremer und wurde ebenfalls abgelehnt. Werder möchte einen der wichtigsten Spieler der jüngeren Vereinsgeschichte – wenn überhaupt – nicht einfach ziehen lassen, und der Club kann sich diese strikte Haltung bei Jens Stage leisten.

Nach dem millionenschweren Transfer von Torhüter Mio Backhaus zum SC Freiburg ist der Druck, dringend Einnahmen durch Spielerverkäufe zu generieren, nicht mehr so hoch. Zudem hat Jens Stage noch einen Vertrag bis 2028 beim SV Werder Bremen, was zusätzliche Sicherheit bietet und den Spieler teurer machen sollte. Der Verein hofft entsprechend, dass Stage nicht nur nach der Sommerpause wieder zum Training in Bremen erscheint, sondern auch eine zentrale Rolle in der neuen Saison des Bundesligisten übernehmen kann.

„Der Plan ist, dass wir in diesem Transferfenster nach Möglichkeiten suchen, die für mich und meine Familie attraktiver sein könnten als Werder Bremen“, sagte Jens Stage kürzlich in einem Interview. „Das bedeutet jedoch nicht, dass es auch so kommen wird.“ Letztlich wird die TSG Hoffenheim entscheiden, ob der Transfer zustande kommt, indem sie ihr Angebot erheblich verbessert und die Bremer Verantwortlichen möglicherweise zum Umdenken bewegt. Allerdings gibt es Berichte, dass im Kraichgau keine Bereitschaft besteht, für einen Spieler, der bald 30 Jahre alt wird, derart hohe Summen auszugeben. Noch nicht?

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