Jobe Bellingham erhält Rückhalt nach unglücklichem Moment im Klassiker
Jobe Bellingham, Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund, hatte im Klassiker gegen den FC Bayern einen unglücklichen Moment. Der Trainer Niko Kovac und Bayern-Star Harry Kane standen jedoch hinter dem jungen Engländer.
Der Abend stellte sich als schwierig für Bellingham heraus, als er in der entscheidenden Szene unglücklich agierte, als die Münchner durch Michael Olise das 2:0 erzielten. Diese Situation führte zu viel Kritik in den sozialen Medien.
In der 78. Minute versuchte Bellingham, nach einer scharfen Hereingabe von Luis Díaz vor dem eigenen Tor zu klären, rutschte jedoch aus und traf Olise, was dazu führte, dass der Ball ins Dortmunder Tor prallte. Die englische Boulevardzeitung The Sun bezeichnete dies als „Horror-Fehler“ und berichtete, Bellingham habe sich gewünscht, „im Boden versinken zu können“.
Trotz der harschen Kritik aus England nahm BVB-Trainer Niko Kovac seinen Spieler in Schutz. „Ich sehe da überhaupt keine Schuld bei Jobe“, betonte Kovac. „Er steht dort, wo er stehen muss. Dass er den Ball nicht direkt ins Tor schießt, ist schon eine Kunst.“
Kovac fügte hinzu: „Er muss die Masse irgendwo zum Stehen bringen, und in diesem Moment fällt er kurz mit der Hand nach unten. Das ist der Augenblick, in dem Michael Olise von hinten kommt und grätscht. Es ist nicht ganz einfach.“
Auch Harry Kane, der Torjäger des FC Bayern, unterstützte Bellingham trotz des Missgeschicks: „Das war eine harte Situation für ihn. Er versucht, den ersten Ball zu kontrollieren, aber Michael Olise reagiert gut und rutscht in den Ball rein. Es ist unglücklich, aber er muss einfach weitermachen und hart arbeiten.“
Bellingham, der in zehn Pflichtspielen noch ohne Tor oder Assist geblieben ist, wartet weiterhin auf seinen Durchbruch bei Borussia Dortmund. Trainer Niko Kovac ist jedoch überzeugt, dass der junge Engländer das Potenzial hat, auf höchstem Niveau zu bestehen – er benötigt nur Zeit und Vertrauen.