Jobe Bellingham: Unzufriedenheit und Premier-League-Interesse
Jobe Bellingham erlebt beim BVB weiterhin eine schwierige Phase und erhält nur selten Spielzeit. Zwei Klubs aus der Premier League sollen nun die Situation des jungen Engländers genau beobachten.
Dortmund – Die Gerüchte um Jobe Bellingham nehmen zu. Der talentierte Engländer, der im Sommer von AFC Sunderland zu Borussia Dortmund wechselte, hat bislang Schwierigkeiten, sich in der Mannschaft zu etablieren. Der 20-Jährige hat noch nicht den gewünschten Spielrhythmus gefunden, und es fehlt ihm an Vertrauen. Wenn er auf dem Platz steht, zeigt er zwar immer wieder sein großes Potenzial, doch der große Durchbruch ist bisher ausgeblieben.
Bellingham muss weiterhin hart arbeiten und auf seine Chance warten, da die Konkurrenz im Dortmunder Mittelfeld stark ist und zurzeit auf hohem Niveau spielt. Diese Situation führt offenbar zu wachsendem Frust beim Engländer. Laut dem englischen Portal CaughtOffside soll Bellingham zunehmend unzufrieden mit seiner geringen Einsatzzeit sein.
Diese Unzufriedenheit nährt Spekulationen über einen möglichen Wechsel, und zwei Premier-League-Klubs, Manchester United und Crystal Palace, sollen bereits ein Auge auf die Situation des Mittelfeldspielers geworfen haben. United-Trainer Rúben Amorim soll ein großer Fan von „Mini-Bellingham“ sein und sieht ihn als passenden Spieler für sein physisch orientiertes System.
Obwohl ein Winterwechsel derzeit nicht im Gespräch sein soll, halten sich die Gerüchte hartnäckig. Beim BVB gibt es jedoch keine Bestrebungen, Bellingham abzugeben: Weder Geschäftsführer Lars Ricken noch Sportdirektor Sebastian Kehl oder Trainer Niko Kovac beschäftigen sich laut BILD mit einem Verkauf. Der Klub betrachtet Bellingham weiterhin als eine „Zukunftsaktie“, die langfristig eine wichtige Rolle spielen soll.
Zur Erinnerung: Borussia Dortmund hat sich die Verpflichtung des Engländers einiges kosten lassen – sogar Hans-Joachim Watzke reiste persönlich nach England, um den jüngeren Bruder des Real-Madrid-Stars Jude Bellingham von einem Wechsel nach Dortmund zu überzeugen. Noch ist also alles offen. Wenn Jobe Bellingham geduldig bleibt und seine Chancen nutzt, könnte er sich langfristig beim BVB durchsetzen. Sollte er jedoch weiterhin nur auf der Bank sitzen, dürften die Gerüchte vor dem Winter-Transferfenster weiter an Intensität gewinnen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld)