Jonas Urbig und Manuel Neuer: Wer wird im Tor des FC Bayern bevorzugt?
Steht Jonas Urbig in der kommenden Saison gelegentlich vor Manuel Neuer im Tor? Bayern-Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich nun zu dieser Frage.
München – Jonas Urbig hinterließ in der vergangenen Rückrunde beim FC Bayern einen bleibenden Eindruck. Der 22-Jährige kam im Januar 2025 nach München, nachdem sowohl Manuel Neuer als auch Daniel Peretz verletzt waren und Sven Ulreich aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung stand. In seinen Einsätzen zeigte der junge Torwart mehrfach sein Können und bewies, dass das Vertrauen in ihn gerechtfertigt war.
Vor dem Beginn der Saison 2025/26 gab es Spekulationen, dass Urbig in bestimmten Spielen den Vorzug vor Manuel Neuer erhalten könnte, um regelmäßige Spielminuten zu sammeln. Sportdirektor Christoph Freund nahm nach dem letzten Vorbereitungsspiel der Bayern gegen den Grasshopper Club Zürich dazu Stellung.
Freund stellte klar, dass sich an den Absprachen seit Urbigs Wechsel im Winter nichts geändert habe: „Was wir mit Jonas besprochen haben, als er zu uns kam, hat sich nicht geändert.“ Der Sportdirektor lobte die bisherigen Leistungen des ehemaligen Kölners: „Jonas hat bereits einige Spiele für den FC Bayern bestritten und sehr gut gespielt. Er ist auf dem richtigen Weg. Aber Manu ist in Topform, und darüber sind wir sehr glücklich.“
Neuer selbst hatte Urbig Anfang des Jahres Einsätze in der kommenden Saison in Aussicht gestellt. „In Absprache mit dem Trainer und dem Torwartteam“ werde es auf jeden Fall Partien geben, „in denen Jonas spielt“, sagte die Nummer 1 der Bayern. „Ich gehe mal davon aus, dass es in der nächsten Saison mindestens zwei sind, durch die Pokalspiele, in denen ich raus bin“, scherzte der 39-Jährige. Beim Achtelfinal-Aus der Bayern in der vergangenen Pokalsaison gegen Leverkusen erhielt Neuer die Rote Karte und wurde für zwei Spiele gesperrt, wodurch er in den ersten beiden Runden des Wettbewerbs fehlen wird. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)