José Mourinho von Fenerbahce Istanbul entlassen
Nach fast einem Jahr bei Fenerbahce Istanbul ist die Zusammenarbeit mit José Mourinho beendet. Der bekannte Trainer wurde kurz nach Beginn der Saison entlassen.
In Istanbul kommt es erneut zu einem Trainerwechsel. Nachdem Besiktas Istanbul in der Nacht nach dem Verpassen der Conference League Ole Gunnar Solskjaer entlassen hat, muss nun auch José Mourinho seine Koffer packen. Wie Fenerbahce Istanbul am Freitag, dem 29. August, bekannt gab, wurde „The Special One“ nach nur etwa einem Jahr im Amt von seinen Pflichten als Cheftrainer entbunden.
„Wir haben uns von José Mourinho getrennt, der seit der Saison 2024/25 Trainer unserer Profi-Fußball-A-Mannschaft war. Wir danken ihm für seinen Einsatz für unser Team und wünschen ihm viel Erfolg für seine weitere Karriere“, erklärte der türkische Vizemeister in einer offiziellen Mitteilung. Die Trennung scheint eine Folge der verpassten Qualifikation für die Champions League zu sein.
Nach einem torlosen Unentschieden im Hinspiel gegen Benfica Lissabon verlor Fenerbahce das Rückspiel der Play-offs am Mittwoch mit 0:1 und wird somit in der Saison 2025/26 in der Europa League antreten. Diese Leistung entspricht offenbar nicht den hohen Ansprüchen des traditionsreichen türkischen Klubs.
Besonders bemerkenswert ist, dass der Verein in der laufenden Transferphase bereits fast 70 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hat, um den Abstand zum Stadtrivalen Galatasaray zu verringern. Spieler wie Edson Alvarez, der zuvor mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, und Milan Skriniar sollen unter anderem wegen Mourinho an den Bosporus gewechselt sein. Für diese Spieler stellt der Trainerwechsel einen erheblichen Rückschlag dar.
Die Zukunft von Mourinho bleibt ungewiss, ebenso wie die Frage, wer ihn als Trainer ablösen wird. Kürzlich gab es Gerüchte über ein mögliches Comeback in der Premier League. Finanzielle Aspekte könnten für den 62-Jährigen jedoch positiv sein: Laut Yagiz Sabuncuoglu enthält sein bis 2026 gültiger Vertrag eine Klausel, die ihm im Falle einer vorzeitigen Trennung eine Abfindung von bis zu neun Millionen Euro sichert.