Jovan Milosevic und die Zukunft beim VfB Stuttgart
Die Zukunft von Jovan Milosevic beim VfB Stuttgart steht auf der Kippe. Der talentierte Stürmer, der in den letzten 20 Ligaspielen beeindruckende zwölf Tore erzielt hat, befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Bis zum 31. Dezember war er an Partizan Belgrad ausgeliehen, wo er seine Form unter Beweis stellen konnte. Seit dem Neujahr kehrte er jedoch gezwungenermaßen zu Stuttgart zurück.
Milosevic würde nur zu gerne zu Partizan zurückkehren. Berichten von Sky zufolge soll er sich bereits auf einen Vertrag bis 2029 mit dem Klub geeinigt haben. Das Hauptproblem besteht jedoch darin, dass Stuttgart eine hohe Ablösesumme von zehn Millionen Euro fordert, während Belgrad nur bereit ist, die Hälfte dieser Summe zu zahlen.
Der VfB Stuttgart plant, vorerst hart zu bleiben und abzuwarten, ob ein anderer Klub bereit ist, die geforderte Summe zu zahlen. Auch eine weitere Leihe wird als Möglichkeit in Betracht gezogen. Laut Berichten der Bild-Zeitung zieht Stuttgart jedoch einen Verkauf Milosevics einer erneuten Ausleihe vor. Das serbische Medium direktno berichtet, dass Partizan ein Angebot für eine erneute Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro an Stuttgart unterbreitet hat.
Die Stuttgarter Verantwortlichen zeigen sich jedoch geduldig. Trainer Sebastian Hoeneß betonte bei einer Pressekonferenz, dass es derzeit keinen Handlungsdruck gebe. Milosevic kämpft momentan mit einem Handbruch, was seine Trainingsmöglichkeiten einschränkt. Dennoch wird erwartet, dass er bald ins Teamtraining zurückkehren kann.
Die Chancen, dass Milosevic beim VfB eine Rolle spielt, sind jedoch gering. Stuttgart hat bereits den neuen Stürmer Jeremy Arévalo verpflichtet, und als Nicht-EU-Ausländer darf Milosevic nicht für die zweite Mannschaft in der 3. Liga spielen.
Milosevic wechselte im Sommer 2023 von FK Vojvodina Novi Sad zum VfB Stuttgart, ein Transfer, der noch vom ehemaligen Sportdirektor Sven Mislintat initiiert wurde. Zunächst wurde er im Frühjahr 2024 nach St. Gallen ausgeliehen, bevor er im Januar des vergangenen Jahres nach Belgrad wechselte, wo er sich sehr wohl fühlte.