Julian Brandt hofft auf WM-Teilnahme 2026
Ein Spieler von Borussia Dortmund wird seit einiger Zeit nicht mehr für die Nationalmannschaft berücksichtigt, doch er hegt weiterhin Hoffnungen auf eine Teilnahme an der WM 2026.
Dortmund – Die bevorstehende Weltmeisterschaft 2026 wirft bereits jetzt ihren Schatten auf die laufende Saison. Immer wieder gibt es neue Spekulationen und Forderungen, welche Spieler ab Juni in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten die 48 teilnehmenden Nationen vertreten werden.
Auch in Deutschland ist die Situation nicht anders. Während sich einige Spieler aktuell für eine mögliche WM-Teilnahme ins Gespräch bringen, scheint der Traum für andere etablierte Spieler in weite Ferne gerückt zu sein. Dazu zählt auch Julian Brandt von Borussia Dortmund. In dieser Saison muss sich der 48-malige deutsche Nationalspieler mit der Rolle eines Rotationsspielers begnügen und hat in 18 Pflichtspielen sieben Torbeteiligungen erzielt.
Trotz dieser Umstände lebt der Traum von der WM-Teilnahme beim 29-Jährigen weiter. „Für mich ist die WM noch ein Stück weit weg“, äußerte Brandt auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch (21 Uhr, alle TV-Infos) gegen Bodö/Glimt. „Ich habe extrem viele Ziele mit dem Verein. Wenn wir es schaffen, eine erfolgreiche Saison zu spielen, wird der ein oder andere aus der Mannschaft dabei sein.“
Brandt schloss sich dabei auch selbst ein: „Ich habe es für mich persönlich nie abgeschrieben, auch wenn ich eine Zeit lang nicht dabei war.“ Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften 2018 (drei Einwechslungen) und 2022 (ohne Einsatz) war er Teil des Kaders. In den letzten zwei Jahren kam Brandt jedoch nur beim 1:1 in Ungarn für die Nationalmannschaft zum Einsatz.
Trotz seiner Erfahrungen mit zwei Vorrundenausscheiden sieht Brandt, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, die DFB-Elf gut für den Sommer gerüstet. „Wir haben in den letzten zwei Weltmeisterschaften keine erfolgreiche Gruppenphase gehabt. Aber ich bin der Meinung, dass sich der deutsche Fußball weiterentwickelt hat“, so Brandt.
„Wir haben eine Gruppe, die mit Ecuador und der Elfenbeinküste stark ist, aber auch eine Wundertüte mit Curacao bereithält. Das war mein erster Gedanke, aber die WM ist noch ein paar Monate hin. Da wird für Deutschland vieles möglich sein“, ist der 29-Jährige überzeugt. Brandt hat noch ein halbes Jahr Zeit, sich zu empfehlen. Vielleicht kann er sich dann auch von der Stärke der deutschen WM-Gegner überzeugen.