Junior Dina Ebimbe findet in Brest zu alter Form zurück

Junior Dina Ebimbe findet in Brest zu alter Form zurück

In letzter Minute verabschiedete sich ein ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt im Sommer. In seiner Heimat findet er nun zunehmend zu alter Stärke.

Frankfurt/Brest – Junior Dina Ebimbe wechselte im Sommer 2022 zunächst per Leihe und ein Jahr später für eine hohe einstellige Millionen-Summe von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Der französische Spieler konnte jedoch den Erwartungen nicht gerecht werden, obwohl er immer wieder seine außergewöhnlichen Fähigkeiten andeutete.

Der mittlerweile 24-Jährige geriet im letzten Winter bei Eintracht Frankfurt in die zweite Reihe. In der vergangenen Saison kam er auf lediglich 502 Pflichtspielminuten in allen Wettbewerben, was den Wunsch nach einer Veränderung auf beiden Seiten verstärkte.

Nachdem ein Transfer zu AS Monaco im Januar aufgrund des Medizinchecks gescheitert war, wechselte Dina Ebimbe kurz vor dem Deadline-Day auf Leihbasis zu Stade Brest. In seiner neuen Umgebung findet der 24-Jährige zunehmend zu seiner Form zurück und erhält das Vertrauen, das ihm in Frankfurt gefehlt hatte.

In allen sieben möglichen Spielen stand Dina Ebimbe auf dem Platz, und in den letzten vier Spielen war er jeweils in der Startelf. Der Franzose spielt auf beiden Flügeln und feierte Mitte Oktober beim 3:3 gegen Lorient seinen ersten Treffer im Trikot der Piraten. Dies war sein erster Treffer seit dem 3. Oktober 2024 – damals noch für Eintracht Frankfurt in der Europa League gegen Besiktas Istanbul.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Obwohl es für die Eintracht-Leihgabe persönlich gut läuft, befindet sich sein Team, der letztjährige Champions-League-Teilnehmer, im Abstiegskampf. Brest liegt punktgleich mit dem Relegationsplatz auf dem 14. Tabellenplatz und wartet seit vier Spielen auf einen Sieg.

Dennoch dürfte Eintracht Frankfurt die Entwicklungen mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Die Chancen steigen, dass Stade Brest langfristig die Heimat von Dina Ebimbe bleibt. Im Rahmen des Leihgeschäfts haben beide Clubs eine Kaufoption in Höhe von etwa sechs Millionen Euro ausgehandelt.

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