Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer: Einigung und Dementi

Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer: Einigung und Dementi

Nach dem Aus von Julian Nagelsmann beim DFB wurde Jürgen Klopp schon länger als möglicher Nachfolger gehandelt. Nun scheint eine Einigung erzielt worden zu sein, doch sein Berater hat dies dementiert.

New York – Update vom 19. Juli, 17:08 Uhr: Kurz nach der Meldung, dass Jürgen Klopp neuer Bundestrainer beim DFB werden soll, sorgte sein Berater Marc Kosicke für Aufregung. Er wies Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf Anfrage des SID zurück.

Erstmeldung: Der Tag des Fußball-WM-Finales – für den deutschen Fußball ein Tag des Neubeginns. Noch bevor das Endspiel in New Jersey angepfiffen wurde, drang die Nachricht durch, dass einer Verpflichtung von Jürgen Klopp (59) als deutschem Bundestrainer für die nächsten vier Jahre nichts mehr im Wege steht.

Der Getränkekonzern Red Bull, bei dem Klopp bis 2029 ohne Ausstiegsklausel unter Vertrag steht, ist bereit, das Arbeitsverhältnis aufzulösen – laut „Bild“ ohne Bedingungen wie Ablöse oder eine Rolle als Markenbotschafter.

Der DFB hat die Personalie, die zuvor durch seine Gremien geprüft wurde, noch nicht offiziell bestätigt. Dennoch kursiert bereits ein Termin für die offizielle Präsentation von Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann: am Freitag auf dem Frankfurter DFB-Campus. Jürgen Klopp hat es nicht weit dorthin, da er seit seinem Abschied vom FC Liverpool in Wiesbaden wohnt.

Nun kommt zu einem Ende, was seit Beginn der WM und insbesondere seit dem deutschen Ausscheiden in der Schwebe war. In verschiedenen Konstellationen hatte man mit Jürgen Klopp, der als Experte für Magenta TV in den USA tätig war, gesprochen. Aus dem Schatten-Bundestrainer wird somit der offizielle Bundestrainer.

Die Freigabe von Red Bull fehlte als letztes Puzzlestück – es war jedoch kein Geheimnis, dass der Konzern und sein „Global Head of Soccer“ nicht wirklich glücklich miteinander waren. Die „Salzburger Nachrichten“ hatten bereits über eine mögliche Trennung spekuliert.

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