Jürgen Klopp äußert sich zu seinem Wechsel zu Red Bull und den BVB

Jürgen Klopp äußert sich zu seinem Wechsel zu Red Bull und den BVB

Jürgen Klopp geriet während eines Interviews in eine heikle Situation. Mit einer provokanten Bemerkung zu seinem neuen Arbeitgeber sorgte er für Unmut bei den Fans des BVB.

Dortmund – Jürgen Klopp und der BVB waren über Jahre hinweg eng miteinander verbunden. Von 2008 bis 2015 trainierte er die Schwarz-Gelben und erlebte sowohl Höhen als auch Tiefen. Unter seiner Führung entwickelte sich Dortmund zu einem ernsthaften Herausforderer für den FC Bayern München. Klopp gewann mit dem BVB die Bundesliga-Meisterschaften in den Jahren 2011 und 2012 und erreichte 2013 das Finale der Champions League.

Als Klopp den BVB verließ, um beim FC Liverpool zu arbeiten, hinterließ er eine neue Identität – eine bemerkenswerte Leistung für einen Trainer. Auch an der Anfield Road vertrat der 58-Jährige die gleichen Werte wie in Dortmund und gewann schnell die Herzen der Fans. Nach dem Ende seiner Trainerkarriere wagte Klopp den Schritt in den Red-Bull-Kosmos und unterschrieb 2025 als Head of Global Soccer.

In dieser neuen Rolle sorgte Klopp kürzlich in einem Interview mit RTL für Aufsehen. Auf die Frage, ob er das bevorstehende Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund neutral verfolgen könne, äußerte er sich provokant gegenüber den Dortmund-Fans. Zunächst erklärte Klopp: „Ich möchte im Grunde, dass Dortmund immer gewinnt“. Doch dann erinnerte er sich an seinen neuen Arbeitgeber und korrigierte sich.

„Außer natürlich, wenn sie gegen Leipzig spielen“, fügte Klopp hinzu. Mit dieser Bemerkung verletzte er vermutlich die Herzen vieler BVB-Anhänger, insbesondere derjenigen, die seinen Wechsel zu Red Bull bedauern. Das Spiel zwischen Bayern und Dortmund kann Klopp jedenfalls nicht neutral verfolgen, da sein Herz für die Schwarz-Gelben offenbar immer noch stark schlägt. „Das Schöne am Fußball ist, dass man mitfiebern darf, ohne direkt Einfluss nehmen zu können“, sagte Klopp anschließend.

Beim Aufeinandertreffen des BVB mit Leipzig kam es zu keinem Konflikt für Klopp, jedoch brachte ihm sein Wunsch nach einem Sieg für RB nicht den gewünschten Erfolg. Die Begegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden. In seiner Rolle als Head of Global Soccer bei Red Bull nimmt Klopp eine strategische Position ein. Er steht allen Vereinen mit Red-Bull-Beteiligung beratend zur Seite. Neben dem Bundesligisten RB Leipzig betreut er unter anderem auch Leeds United und den Paris FC.

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