Jürgen Klopp und Zlatan Ibrahimović: Ein unerwartetes Treffen während der TV-Analyse
Jürgen Klopp wollte eigentlich nur seiner Tätigkeit als TV-Experte nachgehen, doch ein berühmter Fußballer brachte ihn aus der Fassung.
In New York sprach Klopp in seiner Rolle als TV-Experte für MagentaTV über das kürzlich beendete Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko (2:0) und blickte voraus auf das bevorstehende Spiel zwischen Norwegen und England (Samstag, 23 Uhr), als er plötzlich von einer Person an der Seite gezwickt wurde.
Überrascht drehte Klopp sich nach links, um zu sehen, wer ihn bei seiner Arbeit störte. Als er jedoch den Störenfried erkannte, hellte sich sein Gesicht auf. Es war niemand Geringeres als Zlatan Ibrahimović, der schwedische Superstar und Klopps Pendant beim US-Sender Fox, der die Spiele aus seiner Perspektive analysiert. So kreuzen sich die Wege der beiden gelegentlich.
Obwohl das Gespräch kurz war, war es von großem gegenseitigen Respekt geprägt. Ibrahimović, der seine aktive Karriere 2023 nach über 20 Jahren auf höchstem Niveau beendete, bezeichnete Klopp als „Maschine“ und „The Best“. Der wahrscheinlich zukünftige deutsche Nationaltrainer erwiderte das Kompliment umgehend: „Nein, er ist der Beste!“
Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens bewies Klopp seine Schlagfertigkeit, eine seiner großen Stärken. „Da kommt ein Schwede, während ich über Norwegen spreche. Wo gibt’s denn so was?!“ sagte er, bevor er nahtlos mit seiner Analyse zur Fußball-WM fortfuhr. Damit demonstrierte er erneut, dass er ein wahrer Medienprofi ist.
Falls Klopp tatsächlich bald Bundestrainer wird, könnte ihm gerade diese Souveränität im Umgang mit den Medien von großem Nutzen sein. Schließlich war sein Vorgänger, Julian Nagelsmann, an dieser Fähigkeit gescheitert, da er in Interviews oft beleidigt wirkte und kritische Nachfragen nicht gut ertragen konnte.