Juventus Turin zeigt Interesse an Kim von Bayern München
Der Innenverteidiger Kim spielt derzeit beim FC Bayern München eine untergeordnete Rolle. Juventus Turin hat nun offenbar Interesse an einem Transfer.
Seit Beginn der Saison hat Kim beim FC Bayern kaum über die Funktion eines Ergänzungsspielers hinausgekommen. Cheftrainer Vincent Kompany hat sich klar für die Abwehrkombination aus Dayot Upamecano und Jonathan Tah entschieden, was Kims Situation erschwert.
Wie die italienische Gazzetta dello Sport berichtet, beschäftigt sich Juventus Turin intensiv mit der Möglichkeit, den 28-jährigen Innenverteidiger zu verpflichten. Der traditionsreiche Serie-A-Klub plant, im Winter-Transferfenster aktiv zu werden, insbesondere da Stammspieler Bremer derzeit verletzt ist. Kim wird in dem Bericht als Wunschkandidat der „Alten Dame“ genannt, um die Defensive kurzfristig zu verstärken.
Kim steht jedoch nicht alleine auf der Liste der Bianconeri. Auch Milan Skriniar, der derzeit bei Fenerbahce unter Vertrag steht, wird in Turin als potenzieller Neuzugang gehandelt. Beide Spieler sind mit der Serie A bestens vertraut: Skriniar spielte sieben Jahre lang für Sampdoria Genua und Inter Mailand, während Kim in der Saison 2022/23 mit der SSC Neapel die italienische Meisterschaft gewann.
Gerade diese Erfahrung könnte dem Südkoreaner in den Verhandlungen zugutekommen. Kim kennt die Liga, die Sprache und das Spieltempo der Serie A – optimale Voraussetzungen, um Juventus im Winter sofort zu helfen. Im Sommer 2023 wechselte Minjae Kim für 50 Millionen Euro von Neapel zum FC Bayern.
Damals galt der Verteidiger als einer der begehrtesten Spieler Europas, da er in Neapel durch seine Zweikampfstärke und sein gutes Stellungsspiel überzeugte. In München hat Kim bislang 85 Pflichtspiele absolviert, dabei vier Tore erzielt und drei vorbereitet. Unter Kompany hat Kim in den letzten Monaten jedoch an Bedeutung verloren.
Trotz seines bis 2028 laufenden Vertrags könnte ein Wechsel im Winter anstehen, falls Kim weiterhin nicht zum Einsatz kommt. Juventus soll laut Gazzetta dello Sport bereits Kontakt zum Management des Spielers aufgenommen haben. Ein Leihgeschäft mit Kaufoption wird als wahrscheinliches Szenario betrachtet.
Ob der FC Bayern einem Abgang im Winter zustimmt, hängt laut Gazzetta dello Sport auch von der genauen Personalplanung in der Abwehr ab. Sollten dort Verletzungen oder Engpässe auftreten, werden die Münchner kaum bereit sein, Kim ziehen zu lassen.