Karim Adeyemi: Dortmund bemüht sich um langfristige Vertragsverlängerung
Nach seiner beeindruckenden Entwicklung beim BVB steht Karim Adeyemi nun im Fokus des Vereins, der bestrebt ist, den Angreifer langfristig zu binden.
Dortmund – In den vergangenen Monaten hat Karim Adeyemi beim BVB eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Infolgedessen intensiviert der Verein seine Bemühungen um eine langfristige Zusammenarbeit. Laut Informationen des Sky-Transferreporters Florian Plettenberg hat die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck zwar höchste Priorität, doch die Situation um Karim Adeyemi folgt direkt dahinter. Die Verhandlungen sind derzeit in vollem Gange, wobei Borussia Dortmund anstrebt, das aktuell bis 2027 laufende Arbeitsverhältnis bis mindestens 2030 zu verlängern.
Die Gespräche scheinen Fortschritte zu zeigen. Jorge Mendes, der langjährige Berater von Cristiano Ronaldo, der mittlerweile auch für Adeyemi zuständig ist, reiste vor etwa zwei bis drei Wochen nach Dortmund, um sich mit Sportdirektor Sebastian Kehl zu treffen. Zwischen den beiden besteht ein sehr gutes Verhältnis, was den Borussen bei der Personalie Adeyemi von großem Nutzen sein könnte.
Aktuell stehen die Chancen auf eine Vertragsverlängerung sehr gut. Der elfmalige deutsche A-Nationalspieler hegt keine großen Wechselgedanken. Seine konstant überzeugenden Leistungen blieben auch dem Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht verborgen. Adeyemi gehörte bei den jüngsten WM-Qualifikationsspielen gegen Luxemburg und Nordirland jeweils zur Startelf. Beim BVB hat er sich mittlerweile als unverzichtbar etabliert.
Zu Beginn des Jahres genoss der 23-Jährige intern noch nicht das hohe Ansehen, das er heute hat. Ein Wechsel zur SSC Napoli wurde damals diskutiert, kam jedoch nicht zustande. Adeyemi, der im Sommer 2022 für rund 30 Millionen Euro Ablöse aus Salzburg verpflichtet wurde, war lange ein Sinnbild für die fehlende Konstanz beim BVB. Seit der Ankunft von Niko Kovac haben sowohl der Verein als auch der Spieler deutliche Fortschritte gemacht. Der gebürtige Münchener blieb zudem verletzungsfrei, was sich in seinem Aufschwung widerspiegelt – und möglicherweise bald zu einem unterschriftsreifen neuen Vertrag führen könnte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)