Kimmichs Führungsstärke sichert Bayern den Sieg gegen Leipzig

Kimmichs Führungsstärke sichert Bayern den Sieg gegen Leipzig

Der FC Bayern München musste im Spiel gegen RB Leipzig einen Anschlusstreffer zum 1:4 hinnehmen. Besonders Joshua Kimmich zeigte sich jedoch empört über die Situation und erhielt dafür viel Lob.

In München bewies Kimmich beim 6:0-Auftaktsieg gegen RB Leipzig nicht nur seine fußballerische Klasse, sondern auch seine Führungsqualitäten abseits des Spielfeldes. In der 66. Minute sorgte der Bayern-Kapitän mit seiner hartnäckigen Intervention beim Schiedsrichter Florian Badstübner dafür, dass ein kurioser Treffer der Leipziger vier Minuten später zu Recht aberkannt wurde.

Die Situation entwickelte sich, als Antonio Nusa den Ball aus spitzem Winkel spektakulär unter die Latte drosch und damit den vermeintlichen 1:4-Anschlusstreffer erzielte. Während viele im Stadion den Treffer bereits akzeptierten, erkannte Kimmich sofort den Regelverstoß: Castello Lukeba hatte den vorausgegangenen Freistoß falsch ausgeführt, indem er zunächst angedribbelt war, bevor er den Ball weiterspielte.

„Ich habe schon gemerkt, dass der Schiri nach dem Freistoß angepfiffen hat und der Spieler einfach losgedribbelt ist. Da habe ich gedacht, das geht doch nicht“, erklärte Kimmich nach dem Spiel seine Wahrnehmung der Situation. Trotz der bereits komfortablen 4:0-Führung ließ der Nationalspieler nicht locker und reklamierte vehement beim Unparteiischen.

Die Hartnäckigkeit des 30-Jährigen zahlte sich aus, auch wenn sie ihm eine Gelbe Karte einbrachte. „Dann haben wir halt das Gegentor bekommen, dementsprechend habe ich reklamiert. Ich habe weiter reklamiert und die Gelbe Karte bekommen. Aber sie haben es dann nochmal überprüft und völlig zurecht zurückgenommen“, schilderte Kimmich den Verlauf.

Selbstkritisch räumte der Mittelfeldspieler ein: „Ich hätte mir wahrscheinlich auch Gelb gegeben, weil ich relativ hartnäckig geblieben bin.“ Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit seiner Intervention: „Es war schon entscheidend, da zu meckern.“ Auch FC-Bayern-Sportvorstand Max Eberl würdigte Kimmichs Einsatz ausdrücklich: „Wenn die Mannschaft nicht so reagiert hätte, hätte er das Tor gegeben.“

Topics

Related news