Kingsley Coman verlässt Bayern München für Al-Nassr

Kingsley Coman verlässt Bayern München für Al-Nassr

Der Bayern-Star Kingsley Coman hat sich bereits von den Fans am Trainingsgelände an der Säbener Straße verabschiedet. Nun äußerte er sich in einem emotionalen Statement auf Instagram.

Update vom 15. August, 20:31 Uhr: Der Transfer von Kingsley Coman nach Saudi-Arabien scheint kurz bevorzustehen. Auf Instagram erklärte der Franzose: „Es ist kaum zu glauben, dass fast 10 Jahre vergangen sind, seit ich als 19-Jähriger München zu meiner Heimat gemacht habe.“

Er fügte hinzu: „In dieser Zeit durfte ich unvergessliche Erinnerungen und Erfolge mit diesem unglaublichen Verein teilen – 9 Bundesliga-Titel, 6 Supercups, 3 DFB-Pokale, eine Klub-Weltmeisterschaft und vor allem mein stolzester Moment: das Siegtor im Champions-League-Finale 2020 in Lissabon.“

Coman richtete emotionale Worte an die Fans des FC Bayern München: „Eure Unterstützung bei jedem Triumph und jeder Herausforderung hat mir unendlich viel bedeutet. Ich werde eure Liebe, Leidenschaft und Loyalität immer in meinem Herzen tragen.“ Zu seinem Beitrag postete er ein Video mit besonderen Momenten aus seiner Zeit bei Bayern.

„Ich bin allen Managern, Trainern, Teamkollegen und Mitarbeitern, mit denen ich während meiner Zeit hier zusammenarbeiten durfte, zutiefst dankbar.“ Sein abschließendes Wort lautete: „Dieser Verein wird für immer ein Teil von mir bleiben, und ich wünsche Bayern für die kommenden Spielzeiten nichts als weiteren Erfolg. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.“

Update vom 15. August, 11:20 Uhr: Der Transfer von Kingsley Coman zu Al-Nassr steht kurz vor dem Abschluss. Auf einer Pressekonferenz am Freitag, vor dem Supercup-Duell gegen den VfB Stuttgart, äußerte sich auch Bayern-Trainer Vincent Kompany zu dem bevorstehenden Abgang und bestätigte ihn indirekt.

„Wenn so ein erfolgreicher Spieler den Verein verlässt, ist es immer emotional. Man muss auch verstehen, was er möchte. Wir haben viel Respekt davor, was er erreicht hat“, sagte Kompany und erinnerte an die lange Geschichte zwischen Coman und den Bayern, stellte jedoch klar: „Von meiner Seite aus liegt die Priorität auf den Spielern, die hier sind.“

Sportdirektor Christoph Freund, der ebenfalls auf dem Podium saß, äußerte sich etwas zurückhaltender, deutete jedoch auf einen baldigen Abschluss hin. „Es ist in den finalen Zügen. Er hat den FC Bayern geprägt. Es ist sportlich ein Verlust. Es war ein Prozess mit vielen Gesprächen und großem Respekt, weshalb wir diese Gespräche führen konnten“, erklärte er den Abgang von Coman.

Erstmeldung vom 14. August, 17:25 Uhr: München – Kingsley Coman, der seit 2015 für den FC Bayern München spielt, steht vor einem entscheidenden Karriereschritt. Nach einer erfolgreichen Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt, gekrönt von zahlreichen Titeln und einem unvergesslichen Siegtor im Champions-League-Finale 2020 gegen Paris Saint-Germain, zieht es den 29-Jährigen nun nach Saudi-Arabien. Sein Wechsel zu Al-Nassr ist, vorbehaltlich des Medizinchecks, nahezu perfekt.

Coman, der in über 300 Pflichtspielen für die Bayern auflief, war nicht nur für seine Schnelligkeit und Technik bekannt, sondern auch für seine Verletzungsanfälligkeit. Trotz dieser Rückschläge blieb der französische Flügelspieler einer der dienstältesten Spieler im Kader, nur übertroffen von Manuel Neuer und Joshua Kimmich.

„Ich werde bald etwas sagen“, versprach Coman gegenüber Bayern-Insider Kerry Hau von Sky am Donnerstagmorgen (14. August) und verabschiedete sich herzlich von den Fans an der Säbener Straße. Was genau er mit seiner Aussage meint, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Al-Nassr sind jedoch bereits weit fortgeschritten.

Die Münchner werden voraussichtlich eine Ablösesumme von 30 bis 35 Millionen Euro erhalten, während Coman in Saudi-Arabien ein jährliches Gehalt von bis zu 25 Millionen Euro netto erwartet. Der Franzose wird noch heute nach Hongkong reisen, um dort den Vertrag zu unterzeichnen und den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

Der FC Bayern steht nun vor der Herausforderung, die Lücke zu schließen, die Comans Abgang in der Offensive hinterlässt. Der Markt für potenzielle Neuzugänge ist in vollem Gange, und Namen wie Nick Woltemade vom VfB Stuttgart und Christopher Nkunku von Chelsea werden als mögliche Verstärkungen gehandelt. Sportdirektor Max Eberl und Trainer Vincent Kompany müssen jetzt schnell handeln, um die Offensive für die kommende Saison zu stärken.

Mit Comans Wechsel verliert der FC Bayern nicht nur einen talentierten Spieler, sondern auch einen wichtigen Teil seiner Mannschaftsstruktur. Wie sich dieser Verlust auf die kommende Saison auswirken wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Bayern-Bosse auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen, um ihre Ambitionen auf nationaler und internationaler Ebene zu wahren.

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