Kingsley Coman verlässt den FC Bayern in Richtung Saudi-Arabien
Flügelstürmer Kingsley Coman wird den FC Bayern München verlassen und in die saudische Liga wechseln, wie übereinstimmende Medienberichte berichten. Die Ablösesumme fällt jedoch unerwartet aus.
München – Die Einigung zwischen dem Spieler und dem Klub wurde bereits am vergangenen Wochenende erzielt, während die Bayern am Montag den Verkauf genehmigten. Der Deal wird zeitnah offiziell bekannt gegeben, sobald die letzten Transferdetails geklärt sind und der obligatorische Medizincheck abgeschlossen wurde.
Obwohl der Transfer als „Done Deal“ gilt, variieren die Berichte zur Höhe der Ablösesumme erheblich. Sky berichtet von 35 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen, während die BILD lediglich von 30 Millionen Euro spricht. Transfer-Insider Fabrizio Romano erwähnt ein Gesamtpaket von „knapp unter 30 Millionen Euro“, während das saudische Portal Al-Riyadhiah von einer Sockelablöse von 25 Millionen Euro berichtet.
Unter den Bayern-Anhängern sorgt die kolportierte Summe für Unmut. In den sozialen Medien wird der Tenor laut, dass der Rekordmeister von Al-Nassr „über den Tisch gezogen“ worden sei. Im Vergleich zu anderen Transfers saudischer Klubs erscheint die Ablöse für Coman gering. So wechselte Darwin Núñez vom FC Liverpool kürzlich für mehr als 50 Millionen Euro zu Al-Hilal, trotz einer schwachen Quote von sieben Toren in 47 Spielen in der vergangenen Saison. Coman erzielte in 45 Partien immerhin neun Tore und war über Jahre hinweg ein Schlüsselspieler in München.
Aus Sicht des FC Bayern scheint jedoch nicht nur die Ablösesumme entscheidend zu sein. Der Abgang des Franzosen verschafft dem Klub zudem eine erhebliche finanzielle Entlastung. Coman zählte mit rund 17 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern. Zusammen mit der Ablösesumme hat der Deal für den FCB einen Gesamtwert von rund 50 Millionen Euro.
Es ist jedoch klar, dass mit dem Abgang des 29-Jährigen eine Lücke auf den offensiven Flügeln entsteht, die dringend geschlossen werden muss. Einen gleichwertigen Ersatz zu finden, wird sowohl sportlich als auch finanziell eine Herausforderung darstellen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)