Kingsley Coman verlässt den FC Bayern München
Kingsley Coman verlässt den FC Bayern München, wie sowohl der Verein als auch der Spieler bestätigen. Der Rekordmeister hat den Abgang offiziell bekannt gegeben und dabei emotionale Worte gewählt.
In einem Update vom 15. August um 21:59 Uhr postete der FC Bayern eine Bildcollage sowie ein Highlight-Video des 29-jährigen Flügelspielers. Max Eberl wird in einer Vereinsmitteilung zitiert: „Wir möchten uns bei Kingsley Coman von Herzen für eine einzigartig erfolgreiche gemeinsame Zeit bedanken.“
Weiter wird betont: „Mit seinem Treffer im Champions-League-Finale 2020 gegen Paris St. Germain hat er sich für alle Zeiten einen Platz in der Vereinsgeschichte gesichert. King wird immer ein Teil des FC Bayern bleiben, und wir wünschen ihm bei seiner neuen Herausforderung alles Gute.“
Ein weiteres Update vom 15. August um 20:31 Uhr zeigt, dass der Transfer von Coman nach Saudi-Arabien kurz bevorsteht. Auf Instagram äußerte sich der Bayern-Star: „Es ist kaum zu glauben, dass fast 10 Jahre vergangen sind, seit ich als 19-jähriger München zu meiner Heimat gemacht habe.“
Er fügte hinzu: „In dieser Zeit durfte ich unvergessliche Erinnerungen und Erfolge mit diesem unglaublichen Verein teilen – 9 Bundesliga-Titel, 6 Supercups, 3 DFB-Pokale, eine Klub-Weltmeisterschaft und vor allem mein stolzester Moment: das Siegtor im Champions-League-Finale 2020 in Lissabon.“
Coman richtete emotionale Worte an die Fans des FC Bayern München: „Eure Unterstützung bei jedem Triumph und jeder Herausforderung hat mir unendlich viel bedeutet. Ich werde eure Liebe, Leidenschaft und Loyalität immer in meinem Herzen tragen.“ Dazu postete er ein Video mit besonderen Bayern-Momenten.
„Ich bin allen Managern, Trainern, Teamkollegen und allen Mitarbeitern, mit denen ich während meiner Zeit hier zusammenarbeiten durfte, zutiefst dankbar.“ Sein Schlusswort lautete: „Dieser Verein wird für immer ein Teil von mir bleiben, und ich wünsche Bayern für die kommenden Spielzeiten nichts als weiteren Erfolg. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.“
Ein Update vom 15. August um 11:20 Uhr bestätigte, dass der Transfer von Kingsley Coman zu Al-Nassr in Saudi-Arabien kurz bevorsteht. Auf einer Pressekonferenz am Freitag vor dem Supercup-Duell mit dem VfB Stuttgart äußerte sich auch Bayern-Trainer Vincent Kompany zu dem bevorstehenden Abgang des Franzosen und bestätigte diesen indirekt.
„Wenn so ein erfolgreicher Spieler den Verein verlässt, ist es immer emotional. Man muss auch verstehen, was er möchte. Wir haben viel Respekt davor, was er gemacht hat“, blickte er auf die lange Geschichte zwischen Coman und den Bayern zurück. Gleichzeitig stellte er klar: „Von meiner Seite sind die Priorität die Spieler, die da sind.“
Neben Kompany saß Sportdirektor Christoph Freund auf dem Podium. Er äußerte sich etwas zurückhaltend, deutete jedoch auf einen baldigen Abschluss hin: „Es ist in den finalen Zügen. Er hat den FC Bayern geprägt. Es ist sportlich ein Verlust. Es war ein Prozess mit vielen Gesprächen und viel Respekt, deshalb wurde ermöglicht, diese Gespräche zu führen.“
In der ersten Meldung vom 14. August um 17:25 Uhr wurde berichtet, dass Kingsley Coman, der seit 2015 das Trikot des FC Bayern München trägt, vor einem entscheidenden Karriereschritt steht. Nach einer erfolgreichen Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt, gekrönt von zahlreichen Titeln und einem unvergesslichen Siegtor im Champions-League-Finale 2020 gegen Paris Saint-Germain, zieht es den 29-Jährigen nun nach Saudi-Arabien. Sein Wechsel zu Al-Nassr ist, vorbehaltlich des Medizinchecks, nahezu perfekt.
Coman, der in über 300 Pflichtspielen für die Bayern auflief, war nicht nur für seine Schnelligkeit und Technik bekannt, sondern auch für seine Verletzungsanfälligkeit. Trotz dieser Rückschläge blieb der französische Flügelspieler einer der dienstältesten Spieler im Kader, nur übertroffen von Manuel Neuer und Joshua Kimmich.
„Ich werde bald etwas sagen“, versprach Coman gegenüber Bayern-Insider Kerry Hau von Sky am Donnerstagmorgen und verabschiedete sich herzlich von den Fans an der Säbener Straße. Was genau er mit seiner Aussage meinte, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Al-Nassr sind jedoch bereits weit fortgeschritten.
Die Münchner werden voraussichtlich eine Ablösesumme von 30 bis 35 Millionen Euro erhalten, während Coman in Saudi-Arabien ein jährliches Gehalt von bis zu 25 Millionen Euro netto erwartet. Der Franzose wird noch heute nach Hongkong reisen, um dort den Vertrag zu unterzeichnen und den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.
Der FC Bayern steht nun vor der Herausforderung, die Lücke zu schließen, die Comans Abgang in der Offensive hinterlässt. Der Markt für potenzielle Neuzugänge ist in vollem Gange, und Namen wie Nick Woltemade vom VfB Stuttgart und Christopher Nkunku von Chelsea werden als mögliche Verstärkungen gehandelt. Sportdirektor Max Eberl und Trainer Vincent Kompany müssen jetzt schnell handeln, um die Offensive für die kommende Saison zu stärken.
Mit Comans Wechsel verliert der FC Bayern nicht nur einen talentierten Spieler, sondern auch einen wichtigen Teil seiner Mannschaftsstruktur. Wie sich dieser Verlust auf die kommende Saison auswirken wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Bayern-Bosse auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen, um ihre Ambitionen auf nationaler und internationaler Ebene zu wahren.