Ko Itakura: Mögliche Rückkehr zu Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach gab vor einem Jahr einen Schlüsselspieler an Ajax Amsterdam ab. Steht im Sommer ein Comeback in der Bundesliga bevor?
Amsterdam – Ajax Amsterdam hat sich im Sommer 2025 im Wettlauf um Ko Itakura gegen Eintracht Frankfurt durchgesetzt und den japanischen Nationalspieler für eine Ablösesumme von 10,5 Millionen Euro verpflichtet. Borussia Mönchengladbach konnte den ein Jahr später auslaufenden Vertrag nicht verlängern und nutzte die letzte Gelegenheit, um Einnahmen zu generieren.
Der Wechsel in die Niederlande hat sich für Itakura jedoch sportlich nicht ausgezahlt. Ajax beendete die Saison auf dem fünften Platz und scheiterte in der Gruppenphase der Champions League. Itakura selbst stand in allen Wettbewerben nur 22 Mal in der Startelf und verpasste sieben Spiele aufgrund einer Rückenverletzung.
Nach exklusiven Informationen von Absolut Fussball zieht Itakura eine Rückkehr in die Bundesliga in Betracht. Drei Vereine sollen Interesse an einem Transfer des 29-Jährigen bekundet haben. Trotz seiner Verletzung wurde er von Nationaltrainer Hajime Moriyasu für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nominiert.
Mit seiner Erfahrung und Vielseitigkeit kann Itakura, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, vielen Teams helfen. Für Borussia Mönchengladbach hat er 75 Bundesligaspiele bestritten und war an neun Toren beteiligt. In der Saison 2021/22 war er ein entscheidender Faktor für den Aufstieg des FC Schalke 04.
Gladbach hatte bereits im Winter bei ihm angeklopft. Sportvorstand Rouven Schröder erklärte damals im kicker: „Wir hätten ihn eventuell als Leihe bekommen können. Aber Ajax ist ambitioniert, und er spielt dort eine wichtige Rolle als zentraler Abwehrspieler und Sechser. Wir hätten ihn gerne genommen.“
Ob sich dieses Mal die Tür öffnet? Schröder hatte Itakura vor fünf Jahren bereits auf Leihbasis von Manchester City nach Gelsenkirchen geholt. Ein fester Transfer war nach dem Aufstieg in die Bundesliga jedoch nicht möglich. Es bleibt abzuwarten, ob der Manager diesmal einen langen Atem beweist, denn nach dem Abgang von Rocco Reitz benötigt die Zentrale Verstärkung.