Ko Itakuras Zukunft bei Borussia Mönchengladbach und die Verpflichtung von Kevin Diks

Ko Itakuras Zukunft bei Borussia Mönchengladbach und die Verpflichtung von Kevin Diks

Die Zukunft von Ko Itakura steht bei Borussia Mönchengladbach im Fokus. Unabhängig von seiner Entscheidung ist jedoch bereits ein neuer Abwehrchef in Sicht.

In Mönchengladbach könnte sich nun Bewegung in der Personalie Ko Itakura anbahnen. De Telegraaf und Voetbal International berichten, dass Ajax Amsterdam Interesse an dem Innenverteidiger zeigt, da Jorrel Hato einen Wechsel zum FC Chelsea in Erwägung zieht. In der Eredivisie könnte Itakura künftig gegen Alassane Pléa antreten, der zur PSV Eindhoven gewechselt ist.

Ein Abgang von Itakura wäre für Gladbach sportlich schmerzhaft, doch der Klub könnte gleichzeitig von der Transfergebühr des japanischen Nationalspielers profitieren. Sollte Itakura bis zum Sommer bleiben, müssten Gespräche geführt werden, um einen ablösefreien Wechsel im Jahr 2026 zu vermeiden.

Ob Borussia im Falle eines Transfers von Itakura erneut in die Defensive investieren oder die linke Flügelposition verstärken wird, ist ungewiss. Positiv für Sport-Geschäftsführer Roland Virkus und Cheftrainer Gerardo Seoane ist jedoch, dass der neue Abwehrchef bereits gefunden wurde.

Kevin Diks ist eine Neuverpflichtung, die Gladbach gut getan hat. Nach einem gescheiterten Transfer im vergangenen Sommer, weil der FC Kopenhagen keinen Ersatz finden konnte, blieb der Klub am indonesischen Nationalspieler dran und schloss im Januar den Deal ab.

Diks ist eine sichere Wahl, da er in der Viererkette auf allen Positionen spielen kann und somit unabhängig von Itakura in der Startelf stehen kann. Sollte Itakura bleiben, wird Diks voraussichtlich als Rechtsverteidiger agieren. Im Testspiel gegen Metalist Charkiw deutete sich an, dass der 28-Jährige im Spielaufbau mit den Innenverteidigern eine Dreierkette bilden könnte, während Linksverteidiger Lukas Ullrich aufrückt.

Darüber hinaus bringt der Sommerneuzugang eine Eigenschaft mit, die Itakura und sein bisheriger Partner Nico Elvedi nicht haben: Diks ist ein kommunikativer Spieler, der nicht nur durch seine Leistung, sondern auch durch Führungsqualitäten auffällt. Diese Eigenschaften hat er unter anderem in Kopenhagen entwickelt.

In seiner bisherigen Karriere hat Diks acht Titel gewonnen, darunter fünf mit dem dänischen Spitzenklub Kopenhagen. Nach der Meisterschaft in der Saison 2021/22 folgten zwei Doubles, da Kopenhagen sowohl in der Superliga als auch im dänischen Pokal erfolgreich war. Zudem gewann Diks den niederländischen Pokal mit Vitesse Arnheim (2016/17) und Feyenoord Rotterdam (2017/18) sowie den niederländischen Superpokal mit Feyenoord (2017/18).

Diks hat für Spitzenvereine gespielt, die ihren Spielern eine Siegermentalität vermitteln. Obwohl es Unterschiede zwischen der Bundesliga und der dänischen Superliga gibt, ist Diks der Meinung, dass der Druck und die Ambitionen in Gladbach noch höher sind als in Kopenhagen.

Es spielt jedoch eine untergeordnete Rolle, ob man in Dänemark, Deutschland, England, Italien oder den Niederlanden für einen Spitzenklub spielt. In einem Team, das in seinem Land nach Höchstleistungen strebt, entwickeln sich ähnliche Ambitionen und Haltungen wie in den Top-Teams der anderen Ligen.

Diks bringt daher eine Eigenschaft mit, die der Gladbacher Defensive gefehlt hat. Der erfahrene Titelgewinner weiß, was notwendig ist, um entscheidende Schritte zu machen. Verletzungen in der Vergangenheit haben ihn gelehrt, am Ball zu bleiben. Nach seinen Erfolgen in Kopenhagen ist Diks gekommen, um mit Gladbach voranzukommen. Wenn alles nach Plan läuft, wird er ganz automatisch in der Hierarchie der Mannschaft aufsteigen.

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