Last-Minute-Ausgleich kostet Borussia Dortmund den Sieg gegen Hamburger SV

Last-Minute-Ausgleich kostet Borussia Dortmund den Sieg gegen Hamburger SV

Ein Last-Minute-Gegentor hat Borussia Dortmund den Sieg gegen den Hamburger SV gekostet. Die schwache Offensivleistung stört einen BVB-Star jedoch nur bedingt.

Hamburg/Dortmund – Nach einer deutlichen Niederlage in der Champions League gegen Manchester City (1:4) musste Borussia Dortmund am Samstag, den 8. November, mit einem 1:1-Unentschieden gegen den Hamburger SV einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Besonders bitter war, dass Ransford Königsdörffer in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich für die Gastgeber erzielte. Aus Sicht des BVB war das Ergebnis jedoch keineswegs unverdient.

Wie schon in vorangegangenen Spielen trat der BVB gegen die Hamburger offensiv ideenlos und unkreativ auf. Gregor Kobel äußerte nach dem Spiel, dass er sich mehr über die defensiven Unkonzentriertheiten als über die wenigen selbst herausgespielten Chancen ärgerte. „Eine gute Defensive ist grundlegend für alles. Ich meine, dass wir jetzt schon sechs Mal zu Null gespielt haben, das ist top und wichtig“, erklärte er gegenüber Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports.

Dennoch müsse man sich fragen, wie es gelingen kann, „über das gesamte Spiel hinweg diese Dominanz aufrechtzuerhalten und die Spiele zu gewinnen“, so Kobel, dessen Mannschaft in der 64. Minute durch Carney Chukwuemeka in Führung gegangen war. „Wenn du nicht zwei oder drei Tore Vorsprung hast, liegt die Verantwortung bei uns. Dann musst du einfach die Wege gehen, die Flanken blocken“, analysierte der Schweizer Nationaltorhüter.

In der Schlussphase war es vor allem der HSV, der sich Chance um Chance erarbeitete und gefährliche Flanken in den Sechzehner schlug. „Wenn du dann noch zwei oder drei Minuten Spielzeit hast, kann es nicht sein, dass du die einfach mehrere Male reinflanken lässt. Das geht nicht. Da musst du aktiver sein, musst sie stören und bedrängen“, kritisierte Kobel seine Vorderleute.

Für die kommenden Wochen fordert Kobel, „ein bisschen aktiver zu sein und mehr Verantwortung zu übernehmen. In gewissen Situationen muss man auch mal Aufgaben übernehmen, die vielleicht nicht direkt zu deinem Job gehören. Man muss miteinander reden, denn am Ende wollen wir einfach das Spiel gewinnen.“ Sein abschließendes Fazit war daher verständlicherweise: „Das war heute leider zu wenig.“

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