Last-Minute-Sieg sichert Werder Bremens U23 den Klassenerhalt im Nordderby

Last-Minute-Sieg sichert Werder Bremens U23 den Klassenerhalt im Nordderby

Ein entscheidender Last-Minute-Sieg im Nordderby: Joker Kevin Manthey lässt die U23 des SV Werder Bremen jubeln und sichert den Klassenerhalt!

Bremen – Riesiger Jubel bei der U23 des SV Werder Bremen: Das Team von Trainer Thomas Wolter hat sich am Sonntagnachmittag durch ein Last-Minute-Tor von Kevin Manthey nicht nur den prestigeträchtigen Sieg im Nordderby gegen die U21 des Hamburger SV gesichert, sondern auch rechnerisch den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord gesichert.

„Wir haben uns für den enormen Aufwand und eine starke Trainingswoche belohnt. Auf diese Weise zu gewinnen, ist ein echtes Highlight, auch wenn wir uns aus Trainerperspektive natürlich einen anderen Spielverlauf gewünscht hätten“, äußerte sich Thomas Wolter erleichtert. Der 62-jährige Trainer des SV Werder Bremen gestand jedoch auch ehrlich gegenüber den Vereinsmedien: „Trotz des Sieges müssen wir zugeben, dass die Chancenverteilung in der zweiten Hälfte ein Unentschieden gerechtfertigt hätte.“

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage im Stadderby gegen den Bremer SV vor gut einer Woche nahm Thomas Wolter gegen den HSV-Nachwuchs gleich sechs Änderungen in seiner Startelf vor. Während Keeper Jonas Horsch den rot-gesperrten Stefan Smarkalev im Tor ersetzte und sich in der zweiten Hälfte mehrfach mit guten Paraden auszeichnen konnte, rückten Lennart Baum, Christian Stark, Paul Erevbenagie, Levi Wagner und Ole Schulz für Mick Schmetgens, Salim Musah, Maximilian Wöber, Patrice Covic und Luca Höcker in die Aufstellung.

Werder Bremens U23 dominierte in der ersten Halbzeit von Beginn an das Geschehen. Allen voran der auffällige Paul Erevbenagie scheiterte gleich dreimal aus aussichtsreicher Position vor dem Tor der Rothosen (7./8./19.). Defensiv standen die Grün-Weißen im ersten Durchgang sehr sicher und ließen keine nennenswerte Gelegenheit des HSV zu. Vor der Pause war es erneut der glücklose Erevbenagie, der mit einem Distanzschuss an der Latte scheiterte (37.). So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich offener, da auch der Hamburger SV offensiv gefährlicher wurde. Da jedoch auf beiden Seiten die Genauigkeit im Abschluss fehlte, dauerte es bis zur turbulenten Schlussphase, ehe die Tore fielen. Zunächst brachte Paul Erevbenagie die U23 des SV Werder Bremen mit seinem x-ten Anlauf in Führung (83.), bevor die Gäste in der fünften Minute der Nachspielzeit durch Bello Nandja den nicht unverdienten Ausgleich erzielten. Als alle bereits mit einer Punkteteilung rechneten, sorgte Joker Kevin Manthey mit der letzten Aktion des Spiels für kollektive Ekstase. Nach einem weiten Einwurf drehte sich der Stürmer um seinen Gegenspieler und drückte den Ball tatsächlich noch zum 2:1 über die Linie (90.+7). Durch den Derbysieg bleibt die U23 auf Tabellenplatz zwölf und kann drei Spieltage vor Schluss nun auch rechnerisch nicht mehr absteigen. Am kommenden Samstag (13 Uhr) geht es für den SVW auswärts im kleinen Nordderby gegen die U23 von Hannover 96 in die Saisonendphase.

SV Werder Bremen: Smarkalev - Wagner, Igboanugo, Heitmann, Schulz (71. Höcker) - Baum, S. Yildirim (30. Götzelmann) - Stark (71. Manthey), Kasper - Imasuen, Erevbenagie (88. Ostermann)

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