Lisa Müller äußert sich kritisch zu Medienberichten

Lisa Müller äußert sich kritisch zu Medienberichten

Lisa Müller steht seit einigen Wochen im Fokus der Öffentlichkeit – und das nicht nur wegen ihres Ehemanns Thomas. In einem aktuellen Interview äußerte sie scharfe Kritik an den Medien.

Der Wechsel von FC-Bayern-Legende Thomas Müller zu den Vancouver Whitecaps im vergangenen Sommer hat die Medienpräsenz der Familie Müller in Deutschland kaum verringert. Dies liegt nicht nur daran, dass viele Fans weiterhin jedes Tor und jeden Assist ihres langjährigen Helden feiern, sondern auch an den zunehmenden öffentlichen Auftritten von Lisa Müller.

Die Ehefrau des ehemaligen Nationalspielers und leidenschaftlichen Dressurreiterin hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Zunächst sorgte die Frage, warum Lisa nicht mit Thomas nach Kanada gezogen ist, für Verwunderung in Deutschland – obwohl der Grund dafür offensichtlich war. Dann trat die Pferdesportlerin mit dem Beginn ihrer politischen Karriere in den Vordergrund.

Ein Praktikum bei der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner markierte den Anfang. Wenige Wochen später trat Lisa Müller offiziell der CSU bei und bezeichnete die Partei als ihre „politische Heimat“. Der Mix aus der (rein räumlichen) Trennung von ihrem Mann und ihrem Eintritt in die Politik brachte Müller zuletzt ungewohnte mediale Aufmerksamkeit.

Diese Aufmerksamkeit gefiel Müller nicht immer, wie sie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte. Besonders die wiederkehrenden Spekulationen über ihre Beziehung zu Thomas hätten sie gestört. „Ich war vor ein paar Wochen mit mehreren Freunden essen. Dann werden Fotos gemacht, auf denen außer mir nur eine Person zu sehen ist, die dann entsprechend interpretiert werden“, kritisierte Müller deutlich.

„Dann sieht man mich wieder mit Thomas, dann ist wieder alles gut, zwei Wochen später ist wieder nichts mehr gut“, fuhr Müller fort und machte klar: „Inzwischen ist es mir egal, dann bin ich eben die dumme Spielerfrau, die eigentlich nur Nägel lackieren kann. Jedenfalls lernt man die Menschen auf diesem Wege unverblümter kennen.“

Auch ihr politischer Einstieg sorgt für Gesprächsstoff. „Ich habe mich noch nie zu irgendetwas geäußert, trotzdem werden mir Vorwürfe gemacht, ich würde bestimmte Positionen vertreten“, beschwerte sich Müller weiter. „Jede Woche telefoniere ich mit einem bekannten Münchner Medienanwalt, um gegen irgendwelche Behauptungen vorzugehen. Wir gewinnen immer, aber man muss erst mal in Vorlage gehen, bevor man sein Geld zurückbekommt.“

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