Lukas Kwasniok lobt Sebastian Sebulonsen erneut
Trainer Lukas Kwasniok hat bei einer Pressekonferenz erneut einen Spieler des 1. FC Köln in den höchsten Tönen gelobt. Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass er sich positiv über Sebastian Sebulonsen äußert.
Köln – Die letzten Wochen waren für den 25-jährigen Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen äußerst ereignisreich. Seit seiner Ankunft im Sommer hat sich der Norweger beim 1. FC Köln als unverzichtbar erwiesen. In allen sieben Pflichtspielen dieser Saison stand Sebulonsen in der Startelf und lieferte durchweg gute Leistungen ab.
Nach dem 1:0-Sieg gegen Hoffenheim vor der Länderspielpause schwärmte Kwasniok bereits von Sebulonsen: „Ich möchte ihn hervorheben. Was er defensiv geleistet hat und wie viel er gelaufen ist, war einfach beeindruckend. Das war eine brutale Leistung. Sebulonsen war heute herausragend.“ Obwohl der FC-Profi einige Schwierigkeiten mit dem agilen Hoffenheimer Bazoumana Toure hatte, trug er entscheidend zum dritten Saisonsieg des Teams bei.
Der Höhenflug des Spielers setzte sich fort, und das, obwohl er ursprünglich nicht damit gerechnet hatte. Sebulonsen und der FC hatten geplant, während der Länderspielpause am Geißbockheim zu trainieren. Doch am vergangenen Wochenende erhielt er die Nachricht, dass er für die norwegische Nationalmannschaft nachnominiert wurde. Am Montag gab „SebSeb“ dann bereits sein Länderspieldebüt im Freundschaftsspiel gegen Neuseeland (1:1).
Zurück in Köln wird Sebulonsen von Kwasniok erneut mit Lob überschüttet. „Seb ist eine Maschine. Er kann die Linie rauf und runter rennen, bis der Arzt kommt. Er eignet sich hervorragend für spezielle Aufgaben wie gegen Hoffenheim, da er defensiv stark ist und offensiv mit seiner ständigen Bereitschaft, in die Tiefe zu gehen, eine Bedrohung darstellt“, sagte der FC-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Augsburg (Samstag, 15:30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de).
Zusätzlich hilft die Statur des Norwegers (1,87 Meter) sowohl bei offensiven als auch defensiven Standardsituationen: „Es ist immer ein Vorteil, einen großen Außenverteidiger zu haben, da man dann einen kopfballstarken Spieler mehr auf dem Feld hat.“ Wie viele seiner FC-Kollegen hat auch Sebulonsen in seinen ersten Wochen in Deutschland „schon Akzente in der Bundesliga setzen können“, weshalb man sich über seine Entwicklung freut.
Dennoch tritt Kwasniok, wie bereits bei anderen Spielern, ein wenig auf die Euphoriebremse: „Wir haben erst sechs Spieltage gespielt und hoffen, dass wir in zehn, 15 Spielen einen weiteren Schritt nach vorne machen können.“