Lukas Podolski kritisiert Nachwuchs-Entwicklung des DFB

Lukas Podolski kritisiert Nachwuchs-Entwicklung des DFB

Der langjährige deutsche Nationalspieler Lukas Podolski hat sich in einem Interview kritisch über die aktuelle Nachwuchs-Entwicklung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geäußert.

In einem Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte der 130-fache Nationalspieler: „Wir bräuchten wieder allgemein mehrere solche Typen und nicht die Muttersöhnchen, denen alles abgenommen und hinterhergetragen wird.“ Diese Äußerungen kommen von dem 40-Jährigen, der besorgt über die zukünftige Entwicklung des deutschen Fußballs ist.

Besonders bei großen Turnieren blieb die deutsche Nationalmannschaft nach dem Weltmeistertitel 2014 in Brasilien hinter den eigenen Erwartungen zurück. Seitdem verzeichnete die Mannschaft bei den Europameisterschaften ein Halbfinale, ein Viertelfinale und ein Achtelfinale. Bei den Weltmeisterschaften schied die DFB-Elf sowohl 2018 als auch 2022 bereits in der Vorrunde aus – eine Entwicklung, die nicht nur Podolski Sorgen bereitet.

Podolski hebt das Talent Said El Mala hervor, einen vielversprechenden Spieler des 1. FC Köln. Der 19-jährige Linksaußen gilt als hochveranlagter Profi und hat kürzlich sein Debüt in der U21-Auswahl des DFB gegeben.

Der 1. FC Köln bleibt Podolskis Herzensverein. Die aktuellen Entwicklungen des „Effzeh“ erfreuen ihn, da er von 2006 bis 2009 und von 2009 bis 2012 in der Domstadt spielte. „Es macht aktuell Spaß, die Spiele des FC zu schauen. Viel Energie, guter Geist“, so der Routinier. Der Verein startete mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen in die Bundesliga-Saison.

Podolski steht seit 2021 beim polnischen Klub Gornik Zabrze unter Vertrag, gehört jedoch in dieser Saison nicht mehr zum Stammpersonal. Auf die Frage, ob er eines Tages nach Köln zurückkehren wolle, antwortete er: „Keiner hat mir irgendetwas versprochen. Ich spiele mindestens noch bis Mai Profifußball und weiß auch noch gar nicht genau, was danach kommt.“ Klar ist jedoch: „Der FC ist mein Verein, dem ich immer gerne helfen würde.“

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