Mahmoud Dahoud Verabschiedet Sich von Eintracht Frankfurt
Mahmoud "Mo" Dahoud hat offiziell Abschied von den Fans der Eintracht Frankfurt genommen, nachdem bekannt wurde, dass sein Vertrag nicht verlängert wird.
Frankfurt – Das Kapitel von Mahmoud Dahoud bei Eintracht Frankfurt ist nun offiziell beendet. Wie bereits bekannt ist, wird der am 30. Juni 2026 auslaufende Vertrag des 30-jährigen Mittelfeldspielers im beiderseitigen Einvernehmen nicht verlängert. Nach zwei Jahren am Main steht Dahoud somit erneut ablösefrei auf dem Markt.
Der zweimalige deutsche Nationalspieler verabschiedete sich emotional über Social Media von den SGE-Anhängern: „Es ist an der Zeit, mich zu verabschieden! Es waren zwei schöne Jahre hier mit Höhen und Tiefen, aber so ist das im Sport.“ Dahoud war im Sommer 2024 vom Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion nach Frankfurt gewechselt, konnte sich jedoch in den zwei Jahren nie als unumstrittener Stammspieler etablieren.
In 35 Pflichtspielen für die Eintracht erzielte er drei Tore und bereitete drei weitere vor. Sportdirektor Timmo Hardung fand zum Abschied dennoch anerkennende Worte: „Mo hat sich bei uns stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich darüber hinaus immer professionell verhalten.“ Dahoud ließ auch seine Mitspieler nicht vergessen und richtete ihnen beste Wünsche aus: „Auch an meine Teamkollegen: Vielen lieben Dank für die zwei Jahre und ich wünsche euch nächste Saison nur das Beste.“
Da Dahouds Marktwert inzwischen auf zwei Millionen Euro gesunken ist und er zum dritten Mal in Folge ablösefrei wechseln kann, gibt es bereits erste Interessenten. Laut Sky führen konkrete Spuren in die USA: LA Galaxy aus der MLS zeigt Interesse an dem 30-Jährigen. Dort spielt mit Ex-BVB-Kapitän Marco Reus ein alter Weggefährte Dahouds.
Allerdings steht das Mittelfeld-Ass dem Schritt über den großen Teich noch skeptisch gegenüber und fühlt sich mental noch nicht bereit für die USA. Alternativen im Ausland sind ebenfalls vorhanden: Neben saudi-arabischen Klubs zeigt auch der türkische Verein İstanbul Başakşehir starkes Interesse an einer Verpflichtung.
Eine romantische Rückkehr in die Bundesliga scheint ebenfalls nicht ausgeschlossen. Berichten zufolge beschäftigt sich Borussia Mönchengladbach – Dahouds ehemaliger Ausbildungsverein – mit einer Rückholaktion. Wohin die Reise nach den Stationen in Gladbach, Dortmund, Stuttgart, Brighton und Frankfurt letztlich geht, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.