Manuel Neuer und die Zukunft im Tor des FC Bayern

Manuel Neuer und die Zukunft im Tor des FC Bayern

Wie lange wird Manuel Neuer noch beim FC Bayern München spielen? Ein TV-Experte äußert Bedenken bezüglich seiner Nachfolge.

München – Über 14 Jahre sind vergangen, seit Manuel Neuer sein erstes Pflichtspiel für den FC Bayern München bestritt. Am 1. August 2011 gab der ehemalige Spieler von Schalke 04 sein Debüt zwischen den Pfosten des deutschen Rekordmeisters im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig.

Unter der Leitung von Cheftrainer Jupp Heynckes setzte sich der FC Bayern souverän mit 3:0 durch. Die Tore erzielten Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller. Diese Partie markierte den Beginn einer Ära im Tor der Münchner. Seitdem hat der mittlerweile 39-Jährige insgesamt 578 Pflichtspiele für den Klub absolviert, zwölf Meistertitel gewonnen und sich zweimal zum Champions-League-Sieger gekrönt.

Aktuell läuft sein Vertrag nur noch bis zum Ende der laufenden Saison. Könnte Jonas Urbig, der 22-jährige Torhüter, Neuer in Zukunft beerben? Didi Hamann, der TV-Experte, äußert sich skeptisch dazu. In der neuesten Ausgabe der Sendung Sky90 prognostizierte der 52-Jährige, dass die Bayern nicht auf Urbig setzen würden, sollte Neuer seine Karriere beenden. „Das würde bedeuten, dass sie einen neuen Torwart auf dem Transfermarkt suchen müssen“, fügte er hinzu.

Die Zukunft von Neuer bleibt ungewiss. Kürzlich ließ er offen, wie es mit seiner Karriere weitergeht: „Ich glaube, entscheidend wird sein, wie ich mich fühle – besonders in der Rückrunde, Richtung März. Ich muss mir Gedanken über die Zukunft machen“, erklärte er am Samstag bezüglich einer möglichen Vertragsverlängerung bei den Bayern.

Obwohl sein Vertrag zum Saisonende ausläuft, möchte Neuer zunächst den Fokus auf die aktuelle Saison legen: „Mein Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Verein und dem, was wir mit der Mannschaft erreichen können“, betonte er weiter. Eine Vertragsverlängerung scheint also nicht ausgeschlossen zu sein.

Falls Neuer jedoch tatsächlich seine Zeit an der Säbener Straße beenden sollte, appelliert Hamann an den FC Bayern, schnell zu handeln: „Da musst du relativ früh wissen, wo du hin willst. Wir haben in den letzten Monaten und Jahren gesehen, wie wichtig das ist.“

Hamann präzisierte die Anforderungen an einen Stammkeeper des Rekordmeisters: „Das muss ein Torwart von internationaler Klasse sein. Je länger die Suche nach einer Neuverpflichtung dauert, desto teurer wird es.“ Nach Hamanns Einschätzung scheint Urbig nicht der geeignete Kandidat für die Nachfolge von Neuer zu sein.

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