Marc-André ter Stegen und die Herausforderungen vor der WM 2026
Marc-André ter Stegen ist fest entschlossen, sich auf die Weltmeisterschaft 2026 vorzubereiten und dafür zu spielen. Nach seiner Leihe zum FC Girona sieht sich der Torwart jedoch mit unerwarteten Problemen konfrontiert.
In Girona stellt sich die Frage, ob ter Stegen im Sommer für die deutsche Nationalmannschaft im Tor stehen wird. Um im Juni als erste Wahl nach Nordamerika zu reisen, benötigt der 33-Jährige dringend Spielpraxis. Aus diesem Grund wurde er im Januar vom FC Barcelona an den FC Girona ausgeliehen. Doch nun gibt es unerwartete Schwierigkeiten.
Ein zentrales Problem ist die Regel in der spanischen Liga, die besagt, dass ein Verein nicht mehr als drei Torhüter für den Spielbetrieb melden darf. Girona hat mit Dominik Livakovic, Paulo Gazzaniga und Vladyslav Krapyvtsov bereits sein Kontingent ausgeschöpft.
Diese Problematik war bereits vor ter Stegens Wechsel nach Girona bekannt. Bisher gingen alle Beteiligten davon aus, dass sich das Problem durch den bevorstehenden Abgang von Dominik Livakovic im Januar von selbst lösen würde. Doch nun scheint die geplante Leihe des Kroaten zu Dinamo Zagreb ins Wanken zu geraten.
Berichten zufolge hat Fenerbahce Istanbul, Livakovic' Stammverein, aus unbekannten Gründen Bedenken hinsichtlich der Leihe geäußert. Sollte der türkische Spitzenklub die Leihe nicht genehmigen, könnte der Torhüter nicht wechseln, was bedeutet, dass kein Platz für ter Stegen im Kader frei wird. Das Schicksal des DFB-Stars liegt somit nicht mehr in seinen eigenen Händen.
Falls sich in den kommenden Tagen eine Lösung findet und ter Stegen angemeldet werden kann, könnte er bald die ersehnte Spielzeit erhalten. Es wird erwartet, dass der ehemalige Mönchengladbacher im Tor den Vorzug vor Gazzaniga erhält. „Am Ende entscheidet der Trainer, aber ich fühle mich bereit“, äußerte er sich selbstbewusst bei seiner Vorstellung.