Marc Cucurella nach Champions-League-Niederlage im Fokus der Fans

Marc Cucurella nach Champions-League-Niederlage im Fokus der Fans

Nach der Niederlage in der Champions League gegen den FC Bayern wurde der umstrittene Profi Marc Cucurella von zwei Begleitern aus der Allianz Arena eskortiert.

München – Der Auftakt in die neue Champions-League-Saison verlief für den FC Chelsea und insbesondere für den Spieler Marc Cucurella enttäuschend. Im Spiel gegen den stark aufspielenden FC Bayern musste der Premier-League-Klub eine 1:3-Niederlage hinnehmen, die die Grenzen des Teams deutlich aufzeigte. Besonders betroffen war der Linksverteidiger Cucurella.

Der spanische Nationalspieler hatte es mit dem dynamischen Michael Olise zu tun, der Cucurella über weite Strecken des Spiels in den Schatten stellte. Olise selbst erzielte zwar kein Tor, sorgte jedoch für das Eigentor von Chalobah zum 1:0 und spielte anschließend den entscheidenden Pass auf Harry Kane, der im Strafraum gefoult wurde und den fälligen Elfmeter verwandelte.

Doch nicht nur auf dem Spielfeld hatte Cucurella zu kämpfen. Bei jedem Ballkontakt wurde der Spanier von den Fans gnadenlos ausgepfiffen. Dies war eine Reaktion auf das umstrittene Handspiel des Verteidigers im EM-Viertelfinale 2024 gegen Deutschland, das keinen Elfmeter für die DFB-Elf zur Folge hatte. Auch während des gesamten Turniers und in den Final-Four-Partien der Nations League in diesem Sommer wurde Cucurella ausgebuht.

Die Stimmung verschärfte sich weiter, als Olise Cucurella kurz vor Schluss nach einem Zweikampf schubste und dafür Gelb sah. Der Bayern-Spieler wurde dafür von den Rängen lautstark beklatscht und gefeiert. Diese feindselige Atmosphäre führte dazu, dass Cucurella nach dem Spiel mit Begleitschutz aus dem Stadion gebracht wurde.

Videos zeigen den 27-Jährigen, wie er nach dem Spiel in Richtung Chelsea-Bus läuft, begleitet von zwei Männern, die alle Anfragen von Reportern für Interviews konsequent abblocken. So blieb Cucurella zumindest der Gang vor die Medien erspart, doch seine Auftritte in deutschen Stadien dürften in naher Zukunft weiterhin herausfordernd bleiben.

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