Mathys Tel denkt über Wechsel nach enttäuschendem Start bei Tottenham nach
München/London – Mathys Tel, einst als vielversprechendes Talent beim FC Bayern München gefeiert, wechselte im Sommer 2025 für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur. Die Erwartungen an den jungen Franzosen waren hoch, da er als talentierter Offensivspieler mit großem Potenzial galt. Doch die Realität in der Premier League gestaltet sich für Tel alles andere als positiv.
Der Spieler wird mittlerweile als Transfer-Flop betrachtet. Trotz 14 Einsätzen in der Premier League fand er selten einen Platz in der Startelf und sammelte insgesamt lediglich 473 Spielminuten. Besonders schmerzlich ist, dass er zunächst nicht für den Champions-League-Kader berücksichtigt wurde und erst nach der Verletzung von Dominic Solanke einen Platz im Team erhielt. Auch in den Pokalwettbewerben spielte Tel bisher nur eine untergeordnete Rolle, was die Enttäuschung weiter verstärkt.
Ein zentraler Grund für Tels unzufriedene Situation ist das mangelnde Vertrauen von Trainer Thomas Frank. Der dänische Coach scheint Schwierigkeiten zu haben, den Franzosen in sein Spielsystem zu integrieren. Obwohl Tel in den letzten drei Spielen in der Startelf stand, erhielt er insgesamt meist nur kurze Einsätze. Die Unzufriedenheit innerhalb des Teams wächst, und ein Wechsel im Winter wird bei den Spurs immer wahrscheinlicher.
Angesichts der aktuellen Lage denkt Tel über einen Wechsel nach, um mehr Spielzeit zu erhalten und seine Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu verbessern, wie die BBC berichtet. Ein Leihgeschäft im Winter gilt als die wahrscheinlichste Option, um die Aufmerksamkeit von Nationaltrainer Didier Deschamps zu gewinnen. Die Unsicherheit über seinen zukünftigen Verein bleibt jedoch bestehen.
Im Dezember wurde AS Rom als möglicher Interessent genannt, doch konkrete Angebote sind derzeit nicht bekannt. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, ob Geduld oder ein Neuanfang der richtige Weg für Tel ist. Eines ist klar: Der jungen Franzose hat nicht mehr viel Zeit, um seine Karriere wieder in die gewünschte Richtung zu lenken.