Mathys Tel nicht im Champions-League-Kader der Tottenham Hotspur

Mathys Tel nicht im Champions-League-Kader der Tottenham Hotspur

Die Tottenham Hotspur haben Mathys Tel nicht in ihren Kader für die Champions League aufgenommen. Dies stellt einen erheblichen Rückschlag für den ehemaligen Bayern-Stürmer dar.

München - Mathys Tel erlebt in England einen frühen Dämpfer seiner Karriere. Der 20-Jährige hat es bei Tottenham Hotspur nicht in den Champions-League-Kader geschafft, was ein klares Signal seines neuen Vereins darstellt und für ihn eine bittere Enttäuschung ist.

Tel wechselte im Sommer nach einer halbjährigen Leihe endgültig von Bayern München nach London. Die Spurs überwiesen 35 Millionen Euro für den talentierten französischen U21-Nationalspieler, dessen großes Potenzial unbestritten ist. Umso überraschender ist die Entscheidung, ihn nicht für den europäischen Wettbewerb zu nominieren.

Englische Medien interpretieren dies als deutliches Zeichen des Klubs. Tottenham, der Europa-League-Sieger der Vorsaison, setzt in der Champions League auf andere Offensivkräfte, was darauf hindeutet, dass Tel bisher nicht das Vertrauen genießen kann, das man sich von ihm erhofft hatte.

Tatsächlich verlief die Saison für den 20-Jährigen bisher enttäuschend. In keinem der bisherigen vier Pflichtspiele stand er in der Startelf und kam lediglich zu kurzen Einsätzen. Besonders schmerzhaft war es, dass er beim Duell gegen Manchester City (0:2) 90 Minuten auf der Bank saß, ohne eingewechselt zu werden.

Die Nichtberücksichtigung für die Champions League ist somit eine logische Konsequenz aus einem schwachen Saisonstart. Für Tel bedeutet dies einen herben Rückschlag, da er nach seinem Wechsel von Bayern einen bedeutenden Karriereschritt anstreben wollte.

Für den FC Bayern bestätigt sich damit zunächst die Entscheidung, den Franzosen ziehen zu lassen. Tel galt lange Zeit als einer der vielversprechendsten Offensivspieler seines Jahrgangs, doch in München gelang ihm der Durchbruch in die Startformation nicht. Trotz starker Leistungen als Joker entschied man sich im Sommer für einen Verkauf nach London, um die Kasse aufzubessern und den Kader zu verschlanken.

Jetzt zeigt sich, dass auch bei den Spurs kein einfacher Weg auf ihn wartet. Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß, und Trainer Ange Postecoglou setzt bislang auf etabliertere Spieler.

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